Ekkehard Marx aus Unadingen ist von der FDP zum Ehrenmitglied des Ortsverbands ernannt worden. Der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Rülke bereitete dem 82-Jährigen mit der Ernennung im Kreis der FDP-Ortsverbandsmitglieder eine angenehme Überraschung. In der Laudatio auch des langjährigen Ortsvorsitzenden Werner Adrion und des Kreis-FDP-Vorsitzenden Martin May wurde das außergewöhnliche Engagement Marx' deutlich.

1955 trat Ekkehard Marx den Jungdemokraten im Kreisverband Donaueschingen ein. Das „politische Urgestein“ engagierte sich in der dortigen Vorstandschaft, bis 1975 der Wechsel durch die Gemeinde- und Kreisform zum Breisgau-Hochschwarzwald kam. Bei den Kommunalwahlen 1975 wurde er in den Gemeinderat und in den Ortschaftsrat gewählt.

Lange Jahre Fraktionsvorsitzender

1981 rückte er für den verstorbenen Ernst Rudigier in den Kreistag ein, gleichzeitig wurde er Fraktionsvorsitzender der FDP-Gemeinderatsfraktion Löffingen. 1982 erfolgte die Wahl zum stellvertretenden FDP-Kreisverbands-Vorsitzenden.

Für seine insgesamt 28 Jahre als Mitglied im Gemeinderat der Stadt Löffingen – davon 14 Jahre als Fraktionsvorsitzender, 29 Jahre als Ortschaftsrat und davon wiederum 25 Jahre als stellvertretender Ortsvorsteher – wurde Ekkehard Marx mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und mit der Theodor Heuss-Medaille ausgezeichnet.

Auch gesellschaftlich stets engagiert

Doch nicht nur politisch war Ekkehard Marx stets engagiert. 1974 war er Gründungsmitglied des Erzeugerringes Schwarzwald-Baar und bis 1999 auch 1. Vorsitzender. Gleichzeitig war er Vorsitzender des BLHV Unadingen, dazu kamen zehn Jahre Kreisvorstand und 20 Jahre Vorstand in der Löffinger Weidegenossenschaft. 1994 erfolgte die Wahl zum stellvertretenden Aufsichtsrats-Vorsitzendenden der Baugenossenschaft Löffingen.

In seinem Heimatort Unadingen erhielt Marx die Ehrenmitgliedschaft beim Musikverein und Sportverein, war 40 Jahre bei der Feuerwehr, 15 Jahre beim DRK und Vorstandsmitglied im kirchlichen Bauverein.