Angesichts der Corona-Krise schwebt die Frage über Löffingen: Findet das beliebte, alle zwei Jahre durchgeführte Städtlefest statt? Da bis zum 31. August alle Großveranstaltung untersagt sind, kann der geplante Termin 1. bis 3. August keinesfalls eingehalten werden. Ob verschoben oder ob abgesagt wird, was Bürgermeister Tobias Link favorisiert, soll der Gemeinderat entscheiden, der am 30. April nach längerer Corona-Pause tagt. Um den Abstand zu wahren, wird die Gemeinderatssitzung in der Löffinger Festhalle stattfinden.

Maskenpflicht fürs Bürgerbüro wird gut befolgt

Die erste Lockerung in der Corona-Krise, die zeitweise Öffnung des Bürgerbüros, läuft sehr gut, wie Bürgermeister Link informiert. Die Bürger seien diszipliniert und hielten die Maskenpflicht, die für das Bürgerbüro gelte, auch ein. Viele Bürger kämen mit Mund-Nasen-Schutz. Wer keinen habe, bekomme im Notfall auch einen.

Stadt kann keine Schutzmasken verteilen

Doch die Stadt werde sicherlich nicht eine Verteilungsstelle für die Masken werden, „dazu sind wir nicht in der Lage“, so Tobias Link. Viele Bürger hätten sich schon mit dem Mund-Nasen-Maske eingedeckt, zumal es zahlreiche Veröffentlichungen für das Nähen einer solchen Maske auch für Ungeübte gäbe.

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Schul-Neustart als Herausforderung

Man habe eine größere Zahl an Masken bestellt, die man wahrscheinlich bei Schulbeginn am 4. Mai für die Neunt- und Zehntklässler benötige. „Dies stellt uns nochmals vor eine große Herausforderung“, so Link. Nicht nur der Maskenschutz, sondern die gesamte Umsetzung des Schul-Neustarts. Man stehe eng mit der Schulleitung in Verbindung, wie man den Anforderungen gerecht werden könne.

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Keine konkreten Richtlinien vom Schulamt

Bedauerlicherweise gebe es noch keine konkreten Richtlinien vom Schulamt. Derzeit erarbeite man ein Konzept für den Schulbeginn. Hierbei könne man auf die Kompetenz von Martin Satler – dem Leiter des Altenpflegeheims – zurückgreifen. Glücklicherweise gebe es noch keinen Coronafall im Altenpflegeheim zu beklagen.

Kommunalpolitisch wurde bisher vieles mit den Fraktionsvorsitzenden besprochen, bisher hätte es nur eine Eilentscheidung über die Vergabe von Tiefbauarbeiten gegeben.

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