Nach schwerer Krankheit verstarb Bruno Laule in Löffingen im Alter von 83 Jahren. Er war eine Persönlichkeit der Region und des Sports und hat in Löffingen Akzente gesetzt.

Der gebürtige Eisenbacher war ein Kenner der Finanzwelt. 1984 machte er sich mit einem Büro für Finanzplanung mit Wirtschaft- und Unternehmensberatung selbständig.

Seine große Leidenschaft galt dem Sport. So war er mehrfacher Jugendmeister in Eisenbach, Mitglied der Langlauf-Auswahl-Mannschaft des Skiverbandes Hochschwarzwald, später mehrfacher Langlauf-Meister beim Skiclub Löffingen.

Ehrung des Skiverbands als Dank

Als Gründungsmitglied des SC engagierte er sich als Langlauftrainer und war Ideengeber für den Brettlemarkt und für den FC Löffingen. Hierfür wurde er mit der Ehrung des Skiverbands FC Löffingen gewürdigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Bruno Laule war auch aktiver Fußballspieler beim SV Eisenbach und Spieler in der ersten Mannschaft des FC Neustadt. Mit 28 Jahren war er Geschäftsführer und Manager beim FC Löffingen, dazu Trainer diverser Jugendmannschaften.

Unter seiner Regie wurde die Clubhauserweiterung durchgeführt, der Rasenplatz gebaut und das erste Raumschafts-Fußball-Turnier ausgetragen. Er wurde Ehrenmitglied und erhielt die Goldene Ehrennadel.

Tennis stand an erster Stelle

Am größten war die sportliche Liebe jedoch, wenn es ums Tennis ging. Bis ins hohe Alter spielte er in der internationalen Seniorentennisliga, auf der Senioren-Weltrangliste belegte er Platz 56. Bruno und Elisabeth Laule, seit 1959 verheiratet, brachten diesen Sport nach Löffingen. Sie gründeten die Tennisgilde und bauten drei Tennisplätze.

Bruno Laule war nicht nur aktiver Spieler in Löffingen und Bräunlingen mit zahlreichen Meisterschaften, sondern auch Trainer. Er spielte in der höchsten deutschen Seniorenliga und war im Team der Deutschen und Europa-Meister.

Das könnte Sie auch interessieren

Seine Frau Elisabeth brachte im Laufe der Jahre drei Söhne zur Welt: Rainer, Achim und Axel. 1961 hatte Elisabeth Laule gegenüber dem Rathaus ein Sportgeschäft eröffnet, in das sich Bruno Laule ebenfalls einbrachte. Er gründete die Werbegemeinschaft des Löffinger Einzelhandels, deren Vorsitz er viele Jahre innehatte.

Hinzu kamen die Ehrenamtsarbeit als Narrenrat, Elternbeirat, Vorstandsmitglied im Sportverein, beim FC Löffingen und 17 Jahre im Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Löffingen.

Persönlicher Schicksalsschlag 1981

Einen schweren Schicksalsschlag musste Bruno Laule verkraften als sein ältester Sohn Rainer 1981 mit gerade einmal 21 Jahren bei einem unverschuldeten Unfall zu Tode kam.

Mit dem Tod werden nicht nur seine Ehefrau, die beiden Söhne mit Familien und vier Enkel trauern, mit dem Tod von Bruno Laule verliert die Region auch eine wichtige Persönlichkeit. Die Beerdigung ist am kommenden Freitag 10. Dezember, um 14 Uhr auf dem Löffinger Friedhof.