In Löffingen leben viele kreative und musikalische Menschen. Das neue „Löffinger Liederbuch„ unterstreicht dies einmal mehr. Es enthält 28 historische und auch ganz moderne Lieder, die das Baarstädtchen in den Mittelpunkt rücken.

Die Idee zu diesem einmalige Werk, welches zudem mit Anekdoten von Rudolf Gwinner und Werner Adrion sowie mit Bildern bestückt ist, entstand auf der Suche nach dem „Leffinger Lied“, verbunden mit der 1200-Jahr-Feier des Baarstädtchens. Die Resonanz sei sehr groß gewesen, sagen Bürgermeister Tobias Link und Gottfried Hummel, der alle aufgeführten Lieder vertont hat.

Gottfried Hummel investiert viel Zeit

Manche Lieder wurden mit Noten (etliche davon handgeschrieben), manche auf einem Tonträger eingesungen zu Karlheinz Rontke gebracht. Der ehemalige Stadtmarketingleiter brachte sich engagiert ein, die Arbeit übernahm nach seinem Weggang Nina Schuhmacher, etwa das Layout. Die meisten ehrenamtliche Stunden investierte der Göschweiler Komponist und Arrangeur Gottfried Hummel.

„Der Zeitfaktor war für mich nicht wichtig, ich habe diese Arbeit sehr gerne gemacht“, sagt Hummel, der auch als Komponist und Texter zehn eigene Werke zu der Sammlung beisteuerte. Das Projekt sei ihm eine Herzensangelegenheit gewesen, zumal es auch das Kulturgut des Volksliedersingens wieder ins Bewusstsein bringe.

In der Tourist-Info und im Schreibwarenladen erhältlich

Das Liederbuch ist ein kultureller Schatz, mit Vertonungen von Gedichten, mit historischen Löffinger Liedern, aber auch mit modernem Löffinger Liedgut. Enthalten sind auch Lieder aus dem Ösch, lediglich aus Unadingen und Bachheim kamen keine Einsendungen, obwohl es dort zahlreiche Ortslieder gibt.

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Geplant ist, das Liederbuch auf Tonträger zu brennen und nach Ende der Corona-Pandemie öffentlich zu präsentieren. Hierzu werden noch Interpreten gesucht, Solisten und Chöre ebenso wie Bands oder ganze Musikkapellen.

Das Löffinger Liederbuch gibt es für 5,50 Euro in der Tourist-Info und im Schreibwarengeschäft Hauser.