Eine Symbiose bilden die Stadt Löffingen und der Kunstverein. Interessante Ausstellungen mit Künstlern aus Nah und Fern bereichern die Kulturlandschaft. Noch dazu wird der Kunstgedanke durch die Verbindung des Vereins mit den Schulen gestärkt. Dafür darf der Verein in der Städtischen Galerie oder dem Gebertsaal seine Werke präsentierten und hat mit dem Eichhäusle ein wunderbares Domizil.

Die Verbindung der Stadt zum Kunstverein hat nun eine neue Variante. Dieser Tage wurde das „Stadtgeschenk„ des Kunstvereins sichtbar im Rathaus installiert. 18 Künstler des Vereins haben das Thema Löffingen oder Schwarzwald auf die Leinwand gebracht oder als Skulptur verarbeitet. Aus diesen 18 Kunstwerken ist nun ein Bild entstanden, das vor dem Bürgermeisterzimmer zu bewundern ist. Eigentlich sei laut der Kunstvereinsvorsitzenden Silvia Bächle geplant gewesen, dieses Stadtgeschenk zur 1200-Jahrfeier zu überreichen, doch zwischen den zahlreichen Veranstaltungen war kaum Platz. Also beschloss der Vorstand, das wertvolle Kunstgeschenk im Rahmen des 20. Geburtstags des Kunstvereins zu übergeben.

Übergabe ohne den geplanten vergnüglichen Abend

Doch nun machte Corona den Verantwortlichen einen dicken Strich durch die Rechnung, denn die kleine Geburtstagsfeier konnte nicht stattfinden. „Wir bedauern dies sehr, gerne hätten wir unseren treuen Mitgliedern und Künstler einen unterhaltsamen Abend geschenkt“, so Silvia Bächle.

So entschloss sich der Vorstand, selbst das Stadtgeschenk unter Ausschluss der Öffentlichkeit ins Rathaus zu bringen. Unterstützt von Hausmeister Rudolf Nägele und Jörg Ganter vom Stadtbauamt, wurden die Plexiglasschienen für die Bilder angebracht. Dies hat den Vorteil, dass die Bildergalerie jederzeit durch die Löffinger Künstler erweitert werden kann.

Annemarie Hampels letztes Werk gehört dazu

18 Künstler haben sich hier eingebracht, so auch Annemarie Hampel, deren letztes Kunstwerk vor ihrem Tod im Juli nun im durchsichtigen Würfel zu bewundern ist. Löffingen aus der Sicht des Künstlers mit Farbe und Pinsel, durch die Kamera, mit Alltagsgegenständen, mit Stoff und so einigem mehr – nun sind alle 19 Werke zu sehen. „Hier ist ein herrliches, ansprechendes Kunstwerk entstanden, welches das Rathaus bereichert“, freute sich Bürgermeister Tobias Link.

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