Die Auswirkungen der Ebbe in der städtischen Kasse macht sich nun überall bemerkbar. So musste Ortsvorstherin Annette Hilpert die klare Anweisung verkünden: „Es kann erstmal nur das Notwendigste gemacht werden – alles andere muss abgewartet werden.“ Gründe seien der enorme Rückgang der Gewerbesteuer durch die Coronakrise, aber auch die gewaltigen Ausfälle bei den Waldeinnahmen. Dies sagte sie bei einer Zusammenkunft des Ortschaftsrates samt Ortsbegehung.

So wurde der geplante Haushaltsplan ordentlich gekürzt. Die Entwässerung des Wiesenwegs, die Abdichtung im Freibad, die neuen LED-Leuchten und WC-Spülungsschalter im Haus des Gastes, die Abdichtung des Rathausdachs, die Arbeiten im Kindergarten und die Splittarbeiten der Straßen werden oder wurden bereits in Angriff genommen. Bei allem Anderen müsse man erstmal abwarten.

Verschlimmert ein Warten den Zustand der Verbindungsstraße?

Dies gelte auch für die Verbindungsstraße nach Unadingen. „Wartet man noch länger, ist die Straße ganz kaputt“, so der Einwand von Karlheinz Rokoschoski. Die Straßen in und um Dittishausen hätten sehr viele Schlaglöcher, kommentierte auch Bettina Willman. Petra Vetter gab zu bedenken, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen nicht so schnell erholen würden und man eine Prioritätenliste erstellen sollte.

Als wichtig sah der Ortschaftsrat die geforderten zwei Verkehrsspiegel an den Kreuzungen Taborstraße-Kapellenweg und Taborstraße-Fliederstraße an. „Dies sind zwei unfallträchtige Einfahrten die entschärft werden müssen“, so Annette Hilpert. Das Mitfahrbänkle Richtung Unterbränd könnte ebenfalls realisiert werden, da man auf eine bestehende Bank zurückgreifen kann, die von der Wassertretstelle abgezogen werden könnte. Für die defekte Wassertretstelle selbst bedarf es noch einer dauerhaften Lösung.

Standort fürs Mitfahrbänkle

Das Mitfahrbänkle sollte am Ortsende Taborstraße/An der Weilergasse aufgestellt werden. Ebenfalls in Augenschien genommen wurden die Ortseingangsschilder und Holzbeschilderungen – hier sucht man noch nach einer guten Lösung. Die Ortsvorsteherin informierte über das Pächter-Trio aus Donaueschingen, welche den Jagdbogen übernommen habe. Bienenstöcke direkt an den Wegesrand zu stellen missfiel dem Ortschaftsrat, dies könne für Spaziergänger gefährlich werden.

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