Eigentlich ist die Gruppe schon fünf Jahre alt, doch Corona hat die Musiker bei ihren Auftritten ausgebremst. Nicht aber in ihrer kreativen Arbeit, denn das Repertoire umfasst mittlerweile über 40 Stücke, teils rein instrumental, größtenteils allerdings mit Text. Der Göschweiler Käser Georg Spindler ist ein Singer-Songwriter, der zeit- und gesellschaftspolitische Themen aufgreift. So entstand etwa der „Earth-Song“, der den Klimawandel aufzeigt und das Umweltbewusstsein stärken soll.

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Und wer kennt nicht den aus den 1950ern bekannte deutsche Schlager „Schwarzwaldmarie“? Ein Song der immer wieder neu „entdeckt“ und rockig, poppig, modern neu interpretiert wurde. So etwa von den „Leffel Buebe“ anlässlich des Songcontest 2012 der Hochschwarzwald Tourismus.

Auch romantische Songs im Repertoire

Nun hat sich auch Spindler an diesen bekannten Song gemacht um ihm dem Zeitgeist anzupassen. Gespannt darf man sein, wie „Schwarzwaldmarie Reloaded“ nun klingen wird. Doch nicht nur zeitkritische Texte sind bei TonSpiLe zu hören auch ganz romantisch-verträumte Songs wie „Salz auf der Haut“.

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Ist ein Song geschrieben, setzten sich die Musiker zusammen, um ihn auch zum Klingen zu bringen. „Erst ohne Noten. Wir schauen einfach mal, wie dieses oder jenes sich anhört“, erklärt Winterhalder. „Wir spielen mit Tönen so lange, bis es passt“, erklärt Bölle.

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„Ausprobieren – Neues entdecken“, ist der Geist von TonSpiLe. Der Name ist Programm. Dahinter stecken Georg Spindler und die beiden Göschweiler Musikerinnen der Trachtenkapelle und Sängerinnen Antonia Winterhalder und Lea Bölle.

Sie spielen Klarinette, er Gitarre

Diese Musikbegeisterung gepaart mit Können, dazu die Harmonie der Stimmen – der Sopran von Antonia Winterhalder, die Alt-Stimme von Lea Bölle und der Bariton von Georg Spindler – gelten als sind Grundpfeiler des Erfolgs. Während die Damen die Klarinette beherrschen, imponiert Georg Spindler mit der Gitarre.

Bei allem musikalischen Können steht TonSpiLe zur Heimat, ob alemannisch mit Göschweiler Dialekt oder Bayerisch – der Heimatsprache des Göschweiler Käsers. Gelegentlich geht es auch in die weite Welt mit Englisch oder Hochdeutsch.

Bewusster Auftritt im Heimatort

Ganz bewusst haben sich die drei Göschweiler für den Auftritt in der Rochuskirche entschieden. „Die Lokation spricht für sich“, so Georg Spindler, zudem möchte man gerne im Heimatort Göschweiler für den Musikgenuss sorgen, wie die beiden Damen ergänzen.

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Mit dabei ist Gastmusiker Philipp Schwörer, auch er ein Musiker mit Göschweiler Wurzeln. Er wird das Trio mit seinem Keyboard unterstützen. Spindler und Schwörer haben gemeinsam in der ehemaligen Band Viadukt gespielt. Auch damals schon mit eigenen Interpretationen.