Die Anrainergemeinden der Gauchachschlucht pflegen schon seit längerem die überörtliche Zusammenarbeit. Denn es gilt, gemeinsam Stege zu erhalten und zu reparieren.

Im Jahr 2018 wurde von den Bürgermeistern Löffingens, Bräunlingens und Hüfingens eine Vereinbarung unterschrieben. Dabei wurden alle 21 Stege in eine Karte aufgenommen, die dann jeweils zu Beginn der Wanderzeit auf Vordermann gebracht werden sollen.

Ersetzte Stege sind 14 und 15 Meter lang

Mit großem Aufwand und Hubschraubereinsatz wurde im Jahr 2016 der Steg Nummer 8 ersetzt. Nun waren die Stege 9 und zehn an der Reihe, wie der Löffinger Bauhofleiter Christian Heizmann informierte.

Bereits Morgens um 7 Uhr ging es los. Glücklicherweise war Kurt Werne mit im Team, der mit seinem Forstschlepper das Material an Ort und Stelle in die Schlucht bringen konnte. Gestartet wurde von der Grünburg aus. Der eine Wandersteg hat eine Länge von 14 Meter und kostet ohne Geländer rund 1100 Euro, der andere Steg ist einen Meter länger und verschlingt ohne Geländer 1200 Euro.

Rechnet man allerdings die notwendigen rund 40 Arbeitsstunden, das Herrichten des Geländers, das Versetzen der Stege und die Maschinenkosten hinzu, so fallen für einen Steg Kosten von rund 2.300 Euro an. Allerdings sorgt dieser für die Sicherheit der Wanderer und soll zehn Jahre halten, so Heizmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Unterstützung bekamen die Löffinger aus Bräunlingen. Der stellvertretende Bauamtsleiter Alexander Misok und sein Kollege Volker Koch überraschten die Löffinger Bauhofmitarbeiter nach der schweißtreibenden Arbeit mit einem zünftigen Vesper.

Die Fleischkäsweckle, gestiftet von Reinhard Faller aus Bräunlingen, und alkoholfreies Bier sorgten für neue Kräfte. Die Kooperation möchte man weiter ausbauen, meinten übereinstimmend Christian Heizmann und Alexander Misok bei der Schlussbesprechung, bei der Grünburg-Besitzer Anton Wentziger die Arbeiter mit Getränken versorgte.