Seit über 40 Jahren sammelt die Jugendabteilung des Fußballclubs Löffingen (FCL) mehrmals im Jahr im Städtle Altpapier. Diese Tradition soll auch in Zeichen von Corona sowie der Einführung der blauen Papiertonne weitergeführt werden, wie Jugendleiter Michael Wetterer informiert.

Die Initiatoren der Altpapiersammlungen waren die beiden FCL-Urgesteine Karl Götz und Franz Braun, welche 1977 erstmals mit der Fußballjungend diesen Service einführte. Um den großen Jugendbetrieb des FC Löffingen mit teilweise 150 Jugendlichen aufrecht zu erhalten, übernahmen Jugendleiter Bertil Weißenberger, Volker Egy und Wilfried Münzer diese Aktion, die die Jugendkasse aufbessert. Dieser Aspekt ist bis heute geblieben, da die Ausgaben – von den Schiedsrichterkosten über Trainingsausrüstung bis zur Trikotwäsche –nicht geringer geworden sind.

Auch Umweltgedanke spielt mit

Allerdings, so Michael Wetterer, ist die Altpapiersammlung auch mit dem Umweltgedanken verbunden: „Wir möchten das Bewusstsein dafür stärken und für Recycling und Nachhaltigkeit werben.“ Dass man dabei gerade älteren oder körperlich eingeschränkten Bürgern beim Schleppen des Altpapiers behilflich ist, unterstreiche, dass der FCL sich auch in einer gesellschaftlichen Verpflichtung sehe, sagt der Aktivensprecher David Baumann.

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Es sind die Aktiven, Trainer und Funktionäre, welche als Fahrer der Kleintransporter, die von hiesigen Firmen zur Verfügung gestellt werden, eingesetzt werden. Das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt sei auch ein positiver Beitrag für das Miteinander im Vereinsleben, erklärt Baumann.

Nach Einführung der blauen Tonne zeige sich bei den Sammlungen schon, dass etwas weniger Papier anfällt, heißt es vom Verein. Doch es gebe viele Bürger, welche dezidiert den Verein unterstützen möchten und das Altpapier bis zur Sammlung aufheben. Die Aktiven sammeln unter Wahrung der Corona-Vorschriften ein, sind mit Masken und Abständen im Einsatz.