Die Aufgabe erfülle ihn mit großer Freude, die Zusammenarbeit mit dem Rathaus-Team und dem Gemeinderat sei ebenso angenehm wie konstruktiv und seine Familie fühle sich in Löffingen ausgesprochen wohl, meinte der Stadtchef, als er seine Kandidatur ankündigte.

Beim Gemeinderat lag es, unter Vorsitz des stellvertretenden Bürgermeisters Martin Lauble (CDU), die Regularien für die Bürgermeisterwahl festzulegen. Das Gremium folgte dabei weitestgehend den Vorschlägen von Hauptamtsleiterin Julia Selb.

Der erste Wahldurchgang findet demnach am Sonntag, 28. November, statt. Sollte ein zweiter Wahldurchgang erforderlich werden, ist dieser auf Sonntag, 12. Dezember, fixiert. Die Bewerbungsfrist startet am Samstag, 18. September, und endet am Montag, 1. November, 18 Uhr. Zum Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses wählte das Stadtparlament Altbürgermeister Norbert Brugger, als Beisitzer fungieren für die CDU-Fraktion Wolfram Wiggert (Stellvertreterin: Marlene Müller-Hauser), für die SPD-Fraktion Georg Mayer (Stellvertreter: Joachim Streit) und für die FDP/FW-Fraktion Rudolf Gwinner (Stellvertreter: Axel Fehrenbach).

Ebenfalls zur Beisitzerin und in Personalunion Schriftführerin gewählt wurde Hauptamtsleiterin Julia Selb, ihre Stellvertreterin aus den Reihen der Stadtverwaltung ist Lena Oster. Die aktuell noch laufende erste Amtszeit von Bürgermeister Link endet am 16. Februar nächsten Jahres.

In der Stellenausschreibung, die laut Gemeinderatsbeschluss am Freitag, 17. September, veröffentlich wird, wird ausdrücklich erwähnt werden, dass der Amtsinhaber sich wieder als Bürgermeister bewerben wird. Diesen Passus wollte FDP/FDP-Fraktionssprecher Rudolf Gwinner gestrichen sehen. Er befürchtete, dass geeignete Bewerber dann vor einer Kandidatur absehen könnten. Gwinners Antrag wurde mit zwölf zu sieben Stimmen abgelehnt.