Mit der Verkehrsfreigabe am Dienstag ist der auf drei Fahrspuren ausgebaute Bereich der Bundesstraße 31 zwischen Rötenbach und Löffingen realisiert. Der Verkehr fließt auf diesem Abschnitt zwischen Freiburg und Donaueschingen ab diesem Tag dann wieder ungehindert.

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Freuen dürfen sich die vielen Autofahrer und Pendler, für die das Nadelöhr Baustelle nun bald Vergangenheit sein wird. Am Dienstagnachmittag findet die feierliche Verkehrsfreigabe des Abschnitts im Bereich Löffingen statt. Täglich sind in diesem Streckenbereich bis 20.000 Fahrzeuge unterwegs. Die Baustelle war für die Autos, vor allem aber die Lastwagen-Fahrer mit einigen Hürden verbunden, vor allem durch die Enge.

Tempo 30? Rekordhalter fährt 108 Stundenkilometer

Zwar war die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer beschränkt, doch bei den zahlreichen Verkehrskontrollen zeigte sich viele schwarze Schafe. Ein Autofahrer brachte es gar auf 108 Stundenkilometer in diesem Bereich. Das 3,5 Kilometer lange Nadelöhr hatten die Autofahrer auch eine längere Fahrzeit zu kalkulieren. Einheimische Pendler umfuhren diese Strecke über Löffingen und Rötenbach. Dieses zusätzliche Verkehrsaufkommen machte sich in den beiden Orten bemerkbar.

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Eine Herausforderung stellte dieser Ausbau auch für die ausführenden Firmen dar, die an Spitzentagen mit 25 Arbeitern auf der Baustelle tätig waren. Sogar Nachtarbeiten wurden durchgeführt.

Zwei Brücken wurden erweitert

Wie die Sprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg Heike Spannnagel informierte, mussten für diesen in der Fachsprache dreistreifig definierten Ausbau gleich zwei Brücken auf eine Breite von vier Metern erweitert werden, und dies alles neben dem fließenden eingeschränkten Verkehr.

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Während des Brückenbaus über einen Wirtschaftsweg waren Fledermäuse zu berücksichtigen, welche die Brücke unterflogen. Um ihnen dies weiter zu ermöglichen, wurde in den Straßendamm ein Stahldurchlass eingebaut.

Lastwagenfahrer rammte Brücke

Bei der Brücke über die Mailandstraße verhakte sich ein Lastwagenfahrer, der die gesperrte Straße nutzte. Die Schäden blieben überschaubar. Neben diesen Herausforderungen mit dem Einbau des zusätzlichen Fahrstreifens wurde auch gleichzeitig auch sämtliche Entwässerungsleitungen erneuert.

Diese Herausforderungen und Preisanstiege haben die Baumaßnahme um zehn Monate verlängert und um 4,8 Millionen Euro erhöht.