Noch bis vor kurzem erinnerte die Fläche an den Brand am 5. Januar im vergangenen Jahr, als die Zimmerei Rainer Sibold mit Maschinen, Handgeräten und Fahrzeugen ein Raub der Flammen wurde. Die Feuerwehr war damals im Großeinsatz und konnte nur noch ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzen Gebäude verhindern. „Der Schaden belief sich auf einen hohen sechsstelligen Betrag“, so Rainer Sibold rückblickend. Die Brandursache wurde nicht gefunden, die Brandsachverständigen waren mehrere Tag im Einsatz und untersuchten jegliche Kleinigkeiten.

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Nach nun 14 Monaten wird jetzt die Halle von Rainer Sibold im interkommunalen Gewerbegebiet wieder aufgebaut. Der 52-jährige Zimmermeister konnte die Grundmauern als Grundstock für die neue Halle, welche in Ständerbauweise ausgeführt wurde, noch verwenden. Mit seinen drei Facharbeitern hatte Rainer Sibold in den letzten Wochen das Ständerwerk schon aufgestellt, auch das Dachgebälk des Satteldaches ist schon angebracht. Die Halle hat die gleichen Ausmaße mit einer Grundfläche von 720 Quadratmetern. Die Halle ist teilweise über zwei Stockwerke hoch. Derzeit ist das Team um Rainer Sibold schon dabei, die Zwischenwände aufzustellen. Seit Januar – die Baugenehmigung kam am 5. Januar – ist Rainer Sibold mit seinem Team mit dem Wiederaufbau beschäftigt. Spätestens im Sommer möchte man einziehen.

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Während die Handgeräte schon wieder beschafft wurden, muss der Kauf großer Maschinen und weiterer Fahrzeuge noch warten. Um dies zu finanzieren, werden und wurden Baustellenarbeiten und Reparaturarbeiten bei Kunden übernommen. Rainer Sibold ist ein Allrounder. „Ich möchte mit meinem Team flexibel bleiben“, so seine Antwort, glücklicherweise habe er schon einige Aufträge an Land ziehen können. Während dieser einjährigen Übergangszeit ohne Halle konnten die Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden. Vor allem Dachstühle habe man angebracht und Dächer eingedeckt.

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Die Zimmerei Sibold wurde von seinem Vater Fritz ins Leben gerufen. 1996 übernahm Rainer Sibold das Geschäft und siedelte vom Alenberg vor ein paar Jahren ins interkommunale Gewerbegebiet um.