Das Jahr 2020 wird den Musikverein Dittishausen gleich in zwei Richtungen verändern. Zum einen werden fehlende Auftritte und Veranstaltungen sich finanziell auswirken, zum anderen konnte der Verein mit dem neuen Dirigenten Karl Schwegler bisher kaum musizieren. Der Musikverein Dittishausen mit derzeit 46 Orchestermusikern im Durchschnittsalter von 33 Jahren hatte auf Januar den neuen Dirigenten verpflichtet.

„Durch Corona konnten wir kaum proben“, so der stellvertretende Vorsitzende Jens Tröndle. Dankbar habe man das Angebot des Sportvereins angenommen, auf dem Hartplatz die wenigen Proben durchzuführen. Im Jahr zuvor waren es noch 43 Proben und 37 Auftritte. Dabei war die Verabschiedung des langjährigen Dirigenten Wolfgang Wehrle beim Jahreskonzert sicherlich der Höhepunkt.

Vorstand genießt das Vertrauen der Mitglieder

Bei den Neuwahlen in der Hauptversammlung im Haus des Gastes zeigte sich die Kontinuität des Vorstands, der sich zur Wiederwahl stellte. Für die kommenden beiden Jahren werden Roland Vogelbacher als Vorsitzender, Corina Tröndle als dritte Vorsitzende und Verantwortliche für den Internetauftritt, Aktive Beisitzerin Sandra Fürderer, Beisitzer Nils Koch und Jugendvertreterin Laura Fesenmeier die Geschicke des Musikvereins leiten.

Der Kassenbericht von Jasmin Fesenmeier mit einem Jahresplus wird sich im kommenden Jahr erheblich reduzieren. Einnahmen aus den Staßenfesten, Auftritten oder auch Altmaterialsammlungen fallen weg. Doch auch das kulturelle Leben sei durch Corona sehr eingeschränkt, wie Ortsvorsteherin Annette Hilpert unterstrich. Bürgermeister Tobias Link würdigte das Engagement des Vereins, das gerade jetzt nicht einfach sei. Während der Corona-Einschränkungen hatte der Musikverein die Probenräume wieder auf Vordermann gebracht.

Bei den Probenbesuchern glänzte Siegfried Welte erneut mit 100 Prozent. Für 40-jährige passive Mitgliedschaft erhielt Stefan Marzell in Abwesenheit die goldene Ehrennadel. Die Vorschau ist derzeit noch äußerst klein. „Lediglich die Altmaterialsammlung am 10. Oktober steht bisher fest“, so Jens Tröndle.

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