Nach dem Abschied des Pfarrers Marian Rybak, hat nun Pfarrer Johannes Kienzler die Vakanz in der Seelsorgeeinheit Friedenweiler-Eisenbach übernommen. Zusammen mit Vikar Pater Babu und der Gemeindereferentin Ingrid Bausch hat der Geistliche nun 13 Gemeinden seelsorgerisch zu betreuen.

Neben Löffingen mit Bachheim, Unadingen, Reiselfingen, Göschweiler, Dittishausen und Seppenhofen kommen nun die Pfarrgemeinden Friedenweiler, Rötenbach, Eisenbach, Bubenbach, Oberbränd und Schollach dazu.

Neubesetzung der Pfarrstelle in Friedenweiler-Eisenbach wohl unwahrscheinlich

Dass die Pfarrstelle Friedenweiler-Eisenbach wieder besetzt wird, erscheint in der heutigen Zeit eher unwahrscheinlich, deshalb werden die Pfarrgemeinderäte und der Stiftungsrat demnächst zu einer gemeinsamen Sitzung zusammenfinden.

Das große Ziel von Pfarrer Kienzler mit seinem Seelsorgeteam ist in jeden Orten zumindest bei großen Feiertagen wie Weihnachten eine Eucharistiefeier anzubieten. Da wird das Team an Weihnachten sehr gefordert sein. „Wir bekommen das hin“, verspricht Kienzler.

Verlässliche wöchentliche Gottesdienste

Kienzler möchte aber auch einen verlässlichen Gottesdienst einführen: In jedem Ort soll einmal wöchentlich entweder ein Wortgottesdienst oder eine Eucharistiefeier sein. In Löffingen wird dies der Montag sein, im Winter in der Kirche, von Mai bis Ende September in der Wallfahrtskirche Witterschnee.

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In Unadingen ist der Termin mittwochs, 18 Uhr, und in Göschweiler dienstags, 18 Uhr. Bachheim tendiert zum Donnerstag. Für Reiselfingen und Seppenhofen wird noch nach einem Termin gesucht, Dittishausen wird zunächst abwarten.

Fortbildungen für Gemeindeteammitglieder

Jeder getaufte und gefirmte Katholik könne einen Wortgottesdienst durchführen, so Kienzler. Er bot den Teams eine Fortbildung an, für mehr Sicherheit und Gestaltungsfreiheit. Viele Gemeindeteammitglieder bringen hier schon Erfahrung mit und werden diese in den wöchentlichen Gottesdiensten präsentieren. Die Teamleiter dieser Gottesdienste möchte Kienzler offiziell beauftragen und der Gemeinde bei einer Eucharistiefeier vorstellen.