Vielen Vereinen fehlen seit Beginn der Corona-Pandemie Einnahmen. So auch dem Sportverein Göschweiler (SVG), der laut Christoph Agostini, stellvertretender Vorsitzender, seine Rücklagen anbrechen musste, um zu überleben. In dem 479-Seelen-Ort Göschweiler ist der Sportverein eine wichtige Institution, die nicht nur Fußball anbietet, sondern auch Kinderturnen, Gymnastik, Mountainbike und Lauftreffs.

Sport, Natur und Begegnungen

Darüber hinaus ist der SVG für die Internationalen Volkswandertage und seine Sonnwendfeier bekannt. Über 50 Mal wurden die Volkswandertage bisher durchgeführt, und 12 Mal stand die Sonnwendfeier auf dem Programm.

Der Verein setzt mit diesen beiden Veranstaltungen nicht nur auf Sport, sondern auch auf Natur, Kultur und Begegnungen. Die Volkswandertage locken sogar Wanderer aus dem benachbarten Ausland an. Und mit der Sonnwendfeier blickt der SVG in die Geschichte der heidnischen und christlichen Bräuche der Vorzeit.

Hygienekonzept wird verbessert

Der Verein hofft nun, dass bald wieder Veranstaltungen möglich sind. „Darin haben wir Routine und können schnell handeln, sobald wir das Okay bekommen“, erklärt Agostini. Derzeit sei man dabei, das Hygienekonzept zu verbessern, um die verschiedenen Abteilungen so bald wie möglich wieder reaktivieren zu können, erklärt der Vorsitzende Walter Keßler.

Auf die Sport- und Freizeitveranstaltungen warten nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Vereinskasse. Im vergangenen Jahr gab es nur bei einem Heimspiel Einnahmen, die allerdings direkt für das Hygienekonzept wieder ausgegeben werden mussten. Nun bräuchte der Verein dringend zwei neue Fußballtore, doch diese Investition sei eine große Herausforderung.

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Erst im Jahr 2015 hatte man das neue Clubhaus eingeweiht, welches mit viel Eigeninitiative enstanden ist. Walter Keßler und Christoph Agostini hoffen nun, dass die Fußballsaison im April beginnen kann. „Trainer Viktor Lampel aus Löffingen wartet mit seinem Team schon ungeduldig auf den Anpfiff“, so Agostini.