Corona-bedingt musste die jährliche Hauptversammlung des CDU-Stadtverbands Löffingen zeitlich begrenzt werden. Deshalb hatte die Vorsitzende Kathrin Reppel-Knöpfle die Regularien auf das Minimalste beschränkt und dafür den Mitgliedern viel Raum für Fragen an Manuel Herder, den Kandidaten der Christdemokraten für die Landtagswahl im März kommenden Jahres im Wahlkreis Freiburg 1, gegeben. Doch zuvor galt es langjährige engagierte Mitglieder auszuzeichnen.

Der über 90-jährige Willi Burger erhielt die Platinauszeichnung für 60-jährige Mitgliedschaft, Heinrich Wider und Alfons Zimmermann die goldene für 50 Jahre, Eugen Doser und Herbert Wiggert Silber (40 Jahre) und Armin Hinterseh und Kurt Rokoschoski die Bronzene für 25-jährige Mitgliedschaft. Über eine Würdigung für ehrenamtliches Engagement durften sich auch Bruno Kramer und Martin Netz freuen. Viele Jahre haben Bruno Kramer als Vorsitzender – und Martin Netz als Stellvertreter – die politische Landschaft geprägt.

Kritik an dem großen Wahlkreis

In ihren Ämtern bestätigt wurden die Vorsitzende Kathrin Reppel-Knöpfle, Stellvertreter Wolfram Wiggert, Kassier Elke Moser und die Beisitzer Willy Frei, Rudolf Heiler, Matthias Ketterer, Achim Knöpfle und Martin Lauble. Derzeit gehören dem Stadtverband 51 Mitglieder an. Fraktionssprecher Manfred Furtwängler informierte über die Arbeit im Gemeinderat.

Hitzig wurde manche Diskussion geführt, so kritisierte Berthold Meister den zu großen Wahlkreis und auch das „Raubrittertum der Banken“. Löffingens Bürgermeister Tobias Link hätte gern Unterstützung in Sachen Verbundfahrkarte für die Schüler aus dem benachbarten Kreis, welche die Löffinger Schulen besuchen.

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