Insgesamt besuchen 202 Schüler die Grundschule in Löffingen, 39 davon die Außenstelle Göschweiler-Reiselfingen. Die Lehrerversorgung gilt als größtenteils gesichert. Die Stellen sind nicht zu 100 Prozent ausgefüllt, so Rektorin Stefanie Meder. Doch man sei so zufrieden und hoffe, dass es keine größeren Ausfälle gäbe.

43 Kinder haben andere Muttersprache

Derzeit besuchen sechs Kinder aus der Ukraine die Grundschule, insgesamt sind es 43, deren Muttersprache nicht Deutsch sei, so die Rektorin. Diese Schüler werden in Vorbereitungsklassen oder in Kleingruppen mit der deutschen Sprachförderung versorgt. Hierfür hat die Schule ein paar „zusätzliche Stunden“ bekommen, wie sich Stefanie Meder freut.

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Noch bis vor Corona-Zeiten gab es in der Grundschule Löffingen Lesepatenschaften. Hier hatten sich Erwachsene zur Verfügung gestellt, bei leseschwachen Kindern die Lust auf Bücher zu wecken. Im vergangenen Schuljahr wollte man diese Aktion wieder reaktivieren, so die Schulleitung, doch leider hätten sich keine Paten gefunden.

Jetzt lesen andere Schüler vor

Nun werde man einen erneuten Versuch wagen. Die angebotene Alternative waren Zweit- und Drittklässler Patenschaften, die sehr gut ankamen. „Eine Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten, so Stefanie Meder.

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In der Grundschule Bachheim-Unadingen versorgen fünf Lehrer rund 50 Schüler, darunter auch zwei Kinder aus der Ukraine. Geleitet wird die Schule von Susanne Marx, die demnächst einen erhöhten Bedarf in der Schule durch die beiden Neubaugebiet sieht. Die Grundschule Bachheim-Unadingen gehört zu den 35 Grundschule im Land, die am Schulversuch „Lernförderliche Leistungsrückmeldungen“ teilnehmen.

Noten ohne Ziffern

Dies bedeutet, dass die Erst- und Zweitklässler keine Ziffernnoten bekommen, sehr wohl aber kontinuierlich mündliche und schriftliche Leistungsbeurteilungen. Grundlage sind dabei regelmäßige Lernstandsdiagnosen.