Die Pfarrei Löffingen Hl. Kreuz bekommt Unterstützung: Als sogenannte Beerdigungsbeauftragte wird Gemeindereferentin Ingrid Bausch künftig Beerdigungen leiten. Damit übernimmt sie bei Beerdigungen die Rolle eines Pfarrers. Vor allem ist dies der Tatsache geschuldet, dass Dekan und Stadtpfarrer Eugen Kienzler seit geraumer Zeit neben der Löffinger Pfarrei mit den rund 5000 Katholiken die Seelsorgeeinheit Friedenweiler-Eisenbach mit fünf Pfarrgemeinden mitbetreut.

Bei der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung, die erstmals digital abgehalten wurde, wurde die Problematik der Beerdigungen diskutiert. Neben der Vielzahl in den nun 13 Ortsgemeinden kommt erschwerend hinzu, dass Vikar Anthoniraj Rex Babu bis Ende September ausfällt. Zwar suche man mit Hochdruck nach einer Aushilfe, so Pfarrer Johannes Kienzler, und hoffe auf Unterstützung aus dem Orden oder der Weltkirche, doch die Chancen stünden lediglich bei 50:50. Auch auf die Hilfe von Diakon Thilo Knöller kann man nur in Ausnahmefällen am Wochenende zurückgreifen, da auch er als Referatsleiter in Freiburg mit Arbeit zugedeckt sei.

Pfarrgemeinderat erfreut über die Unterstützung

Glücklicherweise kann Löffingen auf die Gemeindereferentin Ingrid Bausch zurückgreifen. Sie bringt als Beerdigungsbeauftragte eine zehnjährige Erfahrung auf diesem Gebiet mit, die sie nun auch in Löffingen einsetzen kann. Der Löffinger Pfarrgemeinderat unter dem Vorsitzenden Arno Gärtner nahm diese Kunde erfreut auf: Man sei sehr froh über die Kompetenz der Gemeindereferentin, so die einhellige Meinung.

Auch an Ostern könnte die Pfarrei Hl. Kreuz einen neuen Weg einschlagen. Pfarrer Kienzler schlug vor, über die drei heiligen Tage in den einzelnen Ortsgemeinden zu pendeln. Aufgefordert sind aber auch Personen und Gruppen, sich einzubringen. Der Gründonnerstag könnte als Ölberg-Besinnung zu späterer Stunde gefeiert, der Karfreitag in jedem Ortsteil selbst gestaltet werden. Für die Osternacht plant der Pfarrer auf dem Friedhof mit dem Osterfeuer zu beginnen. Als Zeichen der Auferstehung könnten Kerzen auf den Gräbern aufgestellt werden. Eine neue Aktion wäre auch, das Taufversprechen in der Kirche zu erneuern.