Nach nur 30 Minuten waren die Regularien der Baugenossenschaft Löffingen geregelt und der Jahresabschluss von der Mitgliederversammlung genehmigt. Selbst ein kurzer Blick in die veränderte Zukunft der 99-jährigen Erfolgsgeschichte gab es für die Mitglieder.

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Die Baugenossenschaft Löffingen ist mit dem Namen von Werner Adrion fest verbunden. Seit 1995 engagiert er sich als Vorstizender in einem arbeitsreichen und verantwortungsvollen Ehrenamt. Ihm zur Seite steht seit 2002 Walter Keßler.

Weichen für Zukunft gestellt

Zusammen mit seinem Kollegen Peter Reinhard ist der „Energie-Fuchs“ Adrion schon seit Jahren dabei, die Wohnungen zum einen der Zukunft, zum anderen dem Zeitgeist anzupassen und energetisch zu modernisieren. „Wir sind beide Opas und unsere Zeit wird irgendwann zu Ende gehen“, so Werner Adrion. Deshalb habe man, dies bestätigte auch Aufsichtsratsvorsitzender Walter Feser, schon die Weichen für eine gesicherte Zukunft gestellt. Andreas Ortlieb, der Geschäftsführer von Ortlieb Immobilien und Kelmendi & Ortlieb Projects Löffingen, der erst jüngst im Gemeinderat das Projekt „Tiny House Village“ vorstellte, ist nun mit im Boot, um nach und nach die administrativen Aufgaben zu übernehmen. Ebenfalls ist Aneta Mager – die Löffinger Weidewartin – mit dabei, welche Arbeiten in den Wohnungen wie das Ablesen der Zähler übernehmen wird. Nicht zu vergessen ist Hilda Adrion, der gute Geist der Baugenossenschaft.

Bürgermeister Link im Aufsichtsrat

Die Zahlen sprechen für sich, was die Mitglieder bei der vorbildlich Corona-angepassten Versammlung mit Mundschutz, Abstand und Desinfektionsmittel auch entsprechend würdigten. Auch die gesetzlichen Prüfungen, durch Schriftführer Dieter Köpfler und Juristin Isabel Meßmer vorgetragen, bestätigten dies. So konnte das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 102.198 Euro abgeschlossen werden. Der Bilanzgewinn von 91.978 Euro wurde, von der Versammlung einstimmig beschlossen, durch die Ausschüttung einer vierprozentigen Dividende (13.664 Euro) und die Einstellung in die Rücklagen (78.313 Euro) verwendet.

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„Bezahlbarer und doch moderner Wohnraum“, dieser Gedanke wird bei der Löffinger Baugenossenschaft durch die Instandhaltungsstrategie schon seit vielen Jahren erfolgreich gefahren. Auch im Jahr 2020 wird dies das Ziel sein. „Der erwirtschafte Überschuss wird in Instandhaltung, Modernisierung und möglichen Neubau investiert“, so Werner Adrion. Zwar gibt es jedes Jahr eine Dividende für die Mitglieder, allerdings seien Genossenschaftswohnungen kein Spekulationsobjekt. Die Stadt Löffingen steht hinter diesem Gedanken, auch durch Bürgermeister Tobias Link, der erneut in den Aufsichtsrat gewählt wurde.