Bei dem Lastwegen-Unfall an der neuen B 31-Brücke über die Maienlandstraße in Löffingen ist der Beton des Bauwerks nicht beschädigt worden. Mit den Restarbeiten könne daher zügig fortgefahren werden, erklärte Heike Spannagel, die Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg, auf Anfrage.

Trotz Vollsperrung am 28./29. März hatte ein Lastwagen-Fahrer versucht, mit seinem Gefährt unter der Brücke durchzufahren und hatte dabei leichte Schäden an der Schalung sowie am Traggerüst der im Bau befindlichen Brücke verursacht.

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Da der Beton des Überbaus zu diesem Zeitpunkt erst eineinhalb Tage alt war, konnte die Brücke erst nach der Entfernung der Schalung von den Straßenbauern auf Schäden untersucht werden. Diese gaben grünes Licht, was in der vergangenen Woche allerdings erst noch durch Ingenieurin Sonja Meitzler bestätigt werden musste.

Vor der Sommerpause fertig

Die Restarbeiten sollen nun zügig durchgeführt werden. Zurzeit werden die Baugruben verfüllt, dann folgen der Straßenbau und zum Abschluss die Montage des Geländers und der Schutzplanken. Die Arbeiten sollen voraussichtlich noch vor der Sommerpause abgeschlossen werden.

Mitte September sollen dann die Straßenbauarbeiten zur dreistreifigen Verbreiterung der B 31 zwischen Rötenbach und Löffingen weitergeführt werden. Die Gesamtkosten für die 3,46 Kilometer lange Neubaustrecke belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro, die ausgebaute Strecke soll im Sommer 2022 für den Verkehr freigegeben werden.

Bundesstraße wird halbseitig gesperrt

Damit der Verkehr während des Ausbaus in beiden Fahrtrichtungen gewährleistet werden kann, muss die Fahrbahn zunächst provisorisch verbreitert werden. „Hierfür ist es erforderlich, die B 31 halbseitig zu sperren und den Verkehr über eine Ampelanlage zu regeln. Um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, werden diese Arbeiten nachts zwischen 18 und 6 Uhr durchgeführt“, sagte Pressesprecherin Heike Spannagel.