Die Stadt Löffingen beteiligt sich an dem Projekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald„ im Rahmen des Landeswettbewerbs „Regiowin 2030“, den das Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz durchführt.

Firmen signalisieren Unterstützung

Der Gemeinderat hat das Projekt einstimmig befürwortet und laut Stadtverwaltung hat eine ganze Reihe größerer und kleinerer Löffinger Unternehmen ihre Unterstützung signalisiert.

Das Projekt, das federführend von den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut sowie der Stadt Freiburg und zwei regionalen Wirtschaftsförderungen gesteuert wird, zielt auf die Schaffung so genannter Coworking Spaces ab, wie man sie beispielsweise in Form von Gründer- oder Innovationszentren in Großstädten und Ballungsräumen häufig vorfindet, die aber im ländlichen Raum rar gesät sind.

Eignung wird untersucht

Ziel ist es letztlich, insbesondere jungen Menschen mit technologieorientiertem Hintergrund eine Perspektive zu bieten und sie so, beispielsweise nach Abschluss ihres Studiums, wieder zurück in ihre Heimatkommunen zu locken beziehungsweise sie am Abwandern zu hindern.

Ein Gebäude, in dem diese Kreativschmiede untergebracht werden könnte, hat die Stadt bereits im Auge: Es ist das Löffinger Bahnhofsgebäude, das die Stadt Ende vergangenen Jahres erworben hat. Derzeit untersucht die Genossenschaft CoWorkLand im Auftrag des Regionalverbands Südlicher Oberrhein, welche Perspektiven sich in Löffingen für einen Coworking Space eröffnen und inwieweit sich das Bahnhofsgebäude für die Unterbringung einer derartigen Innovationskeimzelle eignet.

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Offen ist derzeit auch noch, ob das Projekt Zukunft.Raum.Schwarzwald im Rahmen von Regiowin tatsächlich zum Zuge kommt und als ein so genanntes Leuchtturmprojekt tatsächlich eine Förderung erhält. Es kann also noch etwas dauern, bis ein Coworking Space in Löffingen Gestalt annimmt.