Die geplante Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" konnte zwar nicht so wie geplant umgesetzt werden, trotzdem zeigt sie eine gewisse Nachhaltigkeit. Nicht nur die Kulturinitiative (KuDitt) gehört dazu, sondern auch die Gruppe "Grün" um Ortschaftsrätin Petra Vetter. Diese Gruppe hatte sich für die Sanierung der Wassertretstelle stark gemacht und sich bei den Arbeiten des Bauhofs ebenfalls mit eingebracht. Allerdings hätten die von der Gruppe verlegten Platten leider teilweise wieder entfernt werden müssen, so Ortsvorsteher Helmut Wölfle, da der Bereich des Einlaufschachtes nicht frei von Wurzeln war.

Außerdem musste das alte Zulaufrohr wieder gefasst werden und zur Ableitung in die Gauchach geführt werden, nachdem hier wieder ein Wasserzulauf hergestellt worden war. Der Ortsvorsteher hatte die Beanstandungen bei Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel gemeldet, der sich auch ein Bild vor Ort gemacht hatte. Dabei wurden auch die schadhaften Stellen im Beton des Beckens sichtbar. Der Auftrag der beanstandenden Abplatzungen sei zur Gewährleistung an die ausführende Firma vergeben worden. Nach der Instandsetzung soll noch eine Bepflanzung erfolgen. Die beiden Ruhebänke wurden von Ortschaftsrätin Petra Vetter schon an die Wassertretstelle gebracht, die nun wieder nutzbar ist.

Mit einem weiteres wichtigen Thema befasste sich der Ortschaftsrat bei seiner jüngsten Sitzung: die Suche nach einem geeigneten Wohnmobilstellplatz. Schon seit Jahren wird Geld im Haushalt dafür reserviert, das nun abgerufen werden soll. Sechs Vorschläge liegen den Ortschaftsräten zur Prüfung vor. Man könnte sich das Freibad im Bereich der Appartementgebäude vorstellen, den Sportplatz, das Klärhisle oder das ehemalige Knöpfle-Gelände. In der nächsten Sitzung des Ortschaftsrats soll darüber entschieden werden.

Derzeit liefen zahlreiche Baumaßnahmen, wie Ortsvorsteher Helmut Wölfle bekannt gab. Darunter auch die Bauarbeiten für das Breitband in Dittishausen. Der erste Abschnitt läuft vom Appartementgebäude über die Taborstraße, Untere Dorfstraße, Römerweg und den Turnäckerweg bis in den Parkweg. Ortschaftsrätin Annette Hilpert wies auf die beschädigte Scheibe am Alemannengrab hin. Hier möchte man sich mit Eberhard Müller in Verbindung setzen, um eine andere Lösung – etwa Fotofolie der Gebeine – zu finden. Petra Vetter wies auf die angebrachte Gedenktafel bezüglich des Flugzeugabschüssen hin.