Noch wartet der Löffinger Narrenbriefkasten auf närrische Beiträge und Anekdoten, um das Narrenblättle wieder interessant, spannend, abwechselnd und vor allem humorvoll gestalten zu können. "Der Narrenbriefkasten hängt an der Zunftstube, wir nehmen auch gerne Artikel per E-Mail entgegen", informiert Laternenrat Franz Scholz.

Ein ganzes Redaktionsteam steckt hinter dem Narrenblättle, um die Geschichten und Erlebnisse den Lesern humorvoll zu verpacken. Zumindest ein Schmunzeln wenn nicht ein helles Lachen, wünschen sich die Macher beim Lesen der Laternenpost.

Das erste Narrenheft, es ist in der Zunftstube aufbewahrt, stammt aus dem Jahr 1926. Es hatte den Titel "Der Löffinger Hansele". Früher, so informiert Fasnetexperte Rudolf Gwinner, war es üblich, die Begebenheiten in Hansele-Sprüchle zu verwandeln oder mit einer Schnitzelbank Närrisches zu verbreiten. Erst Ende der 1960er Jahre erschien das Löffinger Narrenblättle "Laternenpost" kontinuierlich. Seither ist dies weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und wird vielerorts schon erwartet.

Die Hästräger gehen am Samstag, 23. Februar, auf Tour in Löffingen und selbst bis Bonndorf, um die Laternenpost zu verkaufen. Am Montag, 25. Februar, ist die Laternenpost dann bei Blumen Steinhart, Zigarren Vogt, Schreibwaren Hauser, Café Fuß, Schumacher Scholz, Metzgerei Butsch, Friseursalon Hofmeier, Autohaus Burger und Kaufhaus Ketterer-Rießle in Unadingen erhältlich.

Doch zuvor gilt es für das Redaktionsteam Narrenbeiträge zu sammeln. Deshalb appelliert Franz Scholz an alle Bürger und Vereine, all die ungewöhnlichen Erlebnisse aufzuschreiben und für die Laternenpost zur Verfügung zu stellen.

Einsendeschluss ist bereits diese Woche am Donnerstag, 24. Januar. Beiträge kann man auch in den Narrenbriefkasten an der Zunftstube stecken oder unter der Adresse redaktion@laternenpost.de per E-Mail einsenden.