Ein kleiner Ausschnitt, was die Stadt Löffingen zu bieten hat, gespickt mit vielen wichtigen kommunalpolitischen Informationen durch Bürgermeister Tobias Link, zeichnete den Seniorennachmittag in Löffingen aus. "Die Statistik zeigt 935 Senioren in der Kernstadt mit einem Alter von 60 (plus), dies entspricht 27 Prozent der Bevölkerung. Auch in der Gesamtstadt (28 Prozent) sind die Senioren als stärkste Altersgruppe auszumachen", erklärte der Bürgermeister. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Tobias Link in der voll besetzten Festhalle, dass in diesem Jahr in der Gesamtstadt so viele Kinder zur Welt kamen, als es auch Sterbefälle zu beklagen gab (92).

Für die Senioren hatte die gastgebende Stadt ein buntes Unterhaltungsprogramm zusammen gestellt. Viel zum Staunen gab es beim Auftritt der Artistikgruppe Zirkus Kirolan unter der Regie des Bachheimers Oliver Gänsler. Die Vorschulkinder des Kindergarten Maximus hatten unter der Regie von Lore Fehrenbach das Singspiel "Dornröschen" für die Omas und Opas mit gebracht. Sichtlich genossen die 180 Gäste auch den Auftritt der Kindertrachtengruppe unter der Leitung von Rudolf Nägele. Die Leiterin der DRK-Seniorengymnastik, Karin Wiechmann, appellierte mit einer tollen Vorführung an die Anwesenden, sich der Seniorengymnastik-Gruppe anzuschließen. Unter den Gästen waren auch 16 Besucher des Altenpflegeheims. Rudi Meister hatte mit vier Betreuungskräften den Senioren diesen bunten Nachmittag ermöglicht. Auch diese waren vor allem von der Senioren-Blaskapelle Hochschwarzwald unter der Leitung von Hubert Knöpfle begeistert.

Für das große Kuchenbüfett und die Bewirtung sorgte das DRK mit 19 Personen. Auch der Fahrdienst wurde von Manfred Lauble und Justin Lindemann vom DRK übernommen. Zwischen Kuchen und Geschnetzeltem informierte Bürgermeister Link die Senioren über die kommunalpolitischen Pläne und Arbeiten der Stadt. Angefangen von der Sanierung des Hallenbads für rund 800 000 Euro, welches Mitte April eröffnet werden soll, über die Sanierung des Realschulgebäudes, die Innenstadtgestaltung und auch ein neues Baugebiet, das angedacht ist. Dem Wunsch nach pflegefreier Bestattung der Senioren werde man sich im Gemeinderat annehmen. Auch gegen die Schließung des Treff-Markts setze man sich ein.

"Viele Wünsche gibt es zum umzusetzen, die allerdings auch finanziert werden müssen", unterstrich der Bürgermeister. So strebe man mit dem neuen Gemeinderat eine Klausurtagung an, um Prioritäten der Investitionen zu setzen, die bis 2022 zu einer Kreditaufnahme in Höhe von vier Millionen führen werden.