In der Nacht vom 4. auf 5. Januar brannte der Zimmereibetrieb mit allen Gerätschaften und Fahrzeugen von Rainer Sibold bis auf die Grundmauern nieder. Auf einen Schlag war die Grundlage des 51-jährigen Zimmermeisters Rainer Sibold mit seinen vier Mitarbeitern zerstört. Trotz des Einsatzes der Feuerwehren konnte ein Vollbrand nicht verhindert werden, der Schaden beläuft sich auf knapp unter einer Million Euro. „Die Brandsachverständigen hatten die Brandruine im interkommunalen Gewerbegebiet mehrfach untersucht, eine Brandursache konnte nicht gefunden werden“, so Rainer Sibold. „Vermutlich ist der Großbrand durch einen elektrischen Defekt ausgelöst worden“, sagt er weiter.

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Heute sind die Brandreste völlig verschwunden. „Nun soll auf dieser Fläche wieder ein Neubau im selben Stil entstehen“, so Rainer Sibold. Obwohl der Zimmermeister von der Versicherung noch nicht die Höhe der Entschädigung vorliegen hat, möchte er auf jeden Fall seine Zukunft nun wieder selbst in die Hand nehmen.

Über seinen Bauantrag des Wiederaufbaus einer Fertigungshalle wird der Ausschuss für Technik und Umwelt am kommenden Donnerstag, 6. Juli, um 19 Uhr im Rathaus beraten. Rainer Sibold muss nicht nur die Halle aufbauen, sondern auch die gesamte notwendige Ausrüstung für seinen Betrieb wieder anschaffen.

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