Volksfeststimmung herrschte auf dem Berg Tabor am Sonntag. Zum einen lockte das Leiterwagenrennen die Gäste nach Dittishausen, zum anderen die Oldtimershow. Während das Publikum beim Kinder- und Erwachsenenrennen ordentlich mitfieberte, gab es beim Oldtimertreffen viele staunende Gesichter.

  • Weniger Teilnehmer: Das siebte Leiterwagenfest blieb bei den Teilnehmerzahlen hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. Über 1000 Gäste verfolgten das Spektakel, bei dem es gilt, einen Leiterwagen über eine bestimmte Distanz zu ziehen. Die Teilnehmerzahl war mit gerade einmal drei Erwachsenenteams bescheiden. „Wir haben alle Vereine in der Region angeschrieben und Werbung gemacht“, erklärte Jessica Scherzinger vom Verkehrsverein. Waren es sonst um die zehn Mannschaften, die mit Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Muskelkraft für den Wettbewerb sorgten, standen sich heuer nur der SV Dittishausen, die Slowenen Kegler und die Geißenzunft gegenüber. Für die Bewirtung sorgten die Dittishauser Vereine, für die Musik der Musikverein und die Wälfer-Band aus Unterbränd.
Neben dem 300 Meter langen Parcours heißt es auch Strohballen auf- und abladen, hier das Team der Kegler, das die Aufgabe souverän meistert.
Neben dem 300 Meter langen Parcours heißt es auch Strohballen auf- und abladen, hier das Team der Kegler, das die Aufgabe souverän meistert. | Bild: Gerold Bächle
  • Sportverein Sieger: Nach 2015 holte sich das Team des Sportvereins den Wanderpokal des diesjährigen Leiterwagenfest und einen Reisegutschein im Wert von 500 Euro. Noch im ersten Durchlauf hatte die Geißenzunft eine Sekunde die Nase vorn, doch sie musste sich am Ende mit dem Vizetitel begnügen. Auch dieser brachte dem Team noch eine Brauereibesichtigung mit 15 Personen ein. Für die Slowenen-Kegler stand der olympische Gedanke im Vordergrund. Sie freuten sich über den Essensgutschein in Höhe von 100 Euro für den dritten Rang.
Negben dem Wanderpokal (ganz rechts) und vielen Sachpreisen gibt es in Dittishausen zahlreiche Pokale zu gewinnen. Hier bewacht von Sigrid Seeger-Lade.
Negben dem Wanderpokal (ganz rechts) und vielen Sachpreisen gibt es in Dittishausen zahlreiche Pokale zu gewinnen. Hier bewacht von Sigrid Seeger-Lade. | Bild: Gerold Bächle
  • Miss Leiterwagen: Auch hier konnte sich Laura Siebeler vom Sportverein vor ihren Konkurrentinnen absetzen und verwies Elena Scheer (Geißenzunft) und Lara Fritsche von den Slowenen Kegler auf Rang zwei und drei. Die Jury und Rennleitung um Jessica Scherzinger, Karlheinz Rontke und Helmut Wölfle bewerteten bei den drei Damen das Wettmelken, den Catwalk auf Strohballen und das Mini-Leiter-Wagenrennen.
Drei Teams stehen sich beim Leiterwagenrennen gegenüber, von links das Team des Sportvereins, der Kegler und der Geißenzunft.
Drei Teams stehen sich beim Leiterwagenrennen gegenüber, von links das Team des Sportvereins, der Kegler und der Geißenzunft. | Bild: Gerold Bächle
  • Kinderrennen: Einen Aufschwung gab es beim Kinderrennen zu verzeichnen. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen stellten sich vier Teams dem Wettkampf. Hier siegten Milena Köpfer/Tim Koch, vor den Rokoschoski-Brüder Felix und Florian und Philip und Max. Das jüngste Team war Lena Koch und Nils Wünsch, die sich trotzdem tapfer schlugen. Bei den Elf- bis 15-Jährigen gingen sechs Teams mit dem Kinderleiterwagen auf die Rennstrecke. Sieger wurden Tim Sauer/Milan Wehrle vor Luca Scholl/Leon Lasberg. Rang drei und vier ging an die Barth Geschwister Theresia/Johanna und Theresia/Charlotte. 5. Roman Mayer/Till Meister. 6. Paula Grieshaber/Carolin Scholl – doch die beiden Mädels sorgten mit ihrem Mini-Mouse-Outfit für blitzende Fotoapparate.
Das jüngste Team bilden beim Dittishauser Leiterwagenrennen Lea Koch und Nils Wünsch, die beim Kinderrennen teilnehmen.
Das jüngste Team bilden beim Dittishauser Leiterwagenrennen Lea Koch und Nils Wünsch, die beim Kinderrennen teilnehmen. | Bild: Gerold Bächle
Das könnte Sie auch interessieren