Die Saison 2019 endet im Waldbad definitiv mit dem Eisbärenschwimmen am Sonntag, 15. September. „Hey wir woll´n die Eisbären sehen“, heißt nicht nur ein bekannter Song, sondern so heißt es auch am Sonntag in Löffingen. Das DLRG ruft traditionell, eine Woche nach dem Ende der Freibad-Saison, zum Eisbärenschwimmen ein. Das Wasser wurde eigens eine Woche lang nicht aufgeheizt, ist also für echte Eisbären ideal. Der Sprung ins Waldbad ist von 14 Uhr bis 16 Uhr möglich. „Alle Teilnehmer“, sagt Vorsitzender Daniel Lehmann, „können so viele Bahnen schwimmen, wie sie möchten.“ Nach dem Eisbärenschwimmen locken nicht nur die heiße Dusche, sondern auch heißter Kaffee, Tee und Kuchen. Jeder Teilnehmer erhält die Eisbären-Urkunde. Unter Vorsitzendem Walter Kromer und technischem Leiter Ulrich Reichenbach wurde im Jahr 1978 das Eisbärenschwimmen eingeführt.

Das DLRG Löffingen sorgt nicht nur für die Sicherheit der Badegäste, die Mitglieder übernehmen die Wachsdienste an den Wochenenden und abends, sondern bietet auch Schwimmkurse an, dass die Kinder das Schwimmen erlernen können. Bedauerlicherweise habe sich durch den Rückgang des Schulschwimmens und die Schließung der Bäder die Zahl der Badetoten drastisch erhöht. Laut der deutschen DLRG-Statistik seien im vergangenen Jahre 504 Menschen bei Badeunfällen gestorben, das seien 100 Personen mehr, als ein Jahr zuvor.

Das DLRG Löffingen bietet regelmäßig Schwimmkurse für Kinder ab sechs Jahre an. „Die Ausbildung gehört zu den Kernaufgaben“, informiert Daniel Lehmann. Diese Aufgabe würde mit großem Einsatz von den Mitgliedern wahrgenommen.

Nach den Schwimmkursen, die mit dem Seepferdchen-Abzeichen beendet werden, bietet das DLRG weitere Schwimmprüfungen für Kinder und Jugendliche an, die nahtlos bis zum Juniorretter und Rettungsschwimmer führen.

Nach der Eröffnung des Dittishauser Hallenbads können diese Angebote wieder durchgeführt werden. Doch bevor es zum Training ins warme Hallenbad geht, sind am Sonntag die Eisbären an der Reihe.