Der Volkstrauertag am Sonntag, 18. November, wird in Löffing zu einem Tag der Begegnung. Dabei stehen Kommunikation, Information und Besinnlichkeit im Mittelpunkt – notwendige Voraussetzungen der Völkerverständigung und Integration. "Die Menschenrechte beginnen, wo die Vorurteile enden." Dieser Ausspruch von Marie-Joseph Motiere Marquis de La Fayette (1757 – 1834) ist so banal wie auch wirkungsvoll. Mit dem Tag der Begegnung handelt das Baarstädtchen Löffingen nach diesem Ausspruch, um Menschen aller Generationen und Nationen auf vielfältige Art und Weise zusammen zu bringen. Da locken der Einzelhandel mit dem Sonntagsbummel, die Stadtbücherei mit dem Büchereisonntag und der Kunstverein mit der Gemeinschaftsausstellung. Dazu wird das Städtle im Licht der vielen Schwedenfeuer besinnlich und einladend schimmern.

  • Volkstrauertag: Die katholische und evangelische Kirchengemeinde feiern gemeinsam den Gottesdienst, der am Sonntag, 18. November, um 10.30 Uhr in der St. Michael Kirche in Löffingen stattfindet. Der Volkstrauertag gehört nicht zu den kirchlichen Feiertagen, sondern ist ein vom Staat eingeführter stiller Gedenktag für die Kriegstoten und Opfer von Gewalt und Gewaltherrschaft. So findet im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche auch die Gedenkfeier der Stadt statt. Vertreten wird die Stadt durch Bürgermeister Tobias Link und den Gemeinderat, dazu die Feuerwehr, DRK, Turnerbund, Trachtengruppe, andere Vereine und der Pfarrgemeinderat.
Beim Tag der Begegnug in Löffingen bietet die Sparkasse eine Plattform für Vereine, im vergangenen Jahr nutzten dies die Bezirksimker. Bilder: Gerold Bächle
Beim Tag der Begegnug in Löffingen bietet die Sparkasse eine Plattform für Vereine, im vergangenen Jahr nutzten dies die Bezirksimker. Bilder: Gerold Bächle | Bild: Gerold Bächle
  • Einzelhandel: Ab 13 Uhr lädt "Kolöff", die Löffinger Werbegemeinschaft, zum Sonntagsbummel ein. Dabei steht auch hier Kommunikation und Information vor Verkauf. "Wir möchten für die Gäste einfach mal Zeit haben und mit ihnen zusammen plaudern", sagt Iris Hasenfratz von der Bioecke. Passend zur kälteren Jahreszeit gibt es im Wollstüble kostenlose Handarbeitsanleitungen für die Seelenwärmer-Capes. Egal ob bei Brillen Burghard, im Blumenladen, Bo Diehr, Heilkräuterstüble, Schreibwaren Hauser, bei Angela Vögt, Sebastian Butsch oder im Weltladen – überall gibt es für die Gäste viel Zeit für ein Gespräch. Die Sparkasse öffnet nicht für Geldgeschäfte, aber als Plattform für den Schwarzwaldverein, den Haslachhof und für Holzkunst von Georg Knecht.
  • Fairtrade Stadt: Im Februar 2015 wurde Löffingen zur ersten Fairtrade Stadt des Hochschwarzwaldes ernannt. Auch jüngst wurde das Zertifikat wieder erneuert. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants gibt es mindestens zwei Produkte aus fairem Handel. Der Weltladen ist der Inbegriff von Fairtrade. Kathrin Reppel-Knöpfle wird mit ihrem Team den Besuchern alles zu Fairtrade erklären. Nicht nur die Stadt, sondern auch die öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen räumen Fairtrade einen hohen Stellenwert ein. Vom Kaffee, über Schokolade bis hin zu Kunsthand und Schulstiften gibt es in Löffingen Fairtrade-Produkte.
  • Stadtbücherei: In der Stadtbücherei lockt wieder ein Büchereiflohmarkt. Von literarischen Schätzen, über Ratgeber, Kinderbücher, Zeitschriften bis hin zur CD werden hier Artikel für wenig Geld an neue Leser gebracht. Der Büchereiflohmarkt mit meist um 3000 Angeboten hat in der Zwischenzeit viele Liebhaber, die aus dem gesamten Hochschwarzwald und der Baar extra angereist kommen. Der Erlös, so Stadtbüchereileiterin Birgit Kuttruff, wird für den Kauf neuer Medien verwandt. Neben diesem Flohmarkt lockt das Büchereicafé mit selbst gebackenem Kuchen. So heißt es ab 13 Uhr "Stöbern, Lesen, Kaufen, Ausleihen", denn auch die Stadtbücherei hat geöffnet, auch um neue Leser einzuladen.

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