Ein ganzes Jahr ein interessantes Jubiläumsprogramm auf die Beine zu stellen, zeigt die Gemeinschaft, aber auch das große bürgerschaftliche Engagement, welches in Reiselfingen gelebt wird. Nachhaltig wirken die vielen Veranstaltungen im Rahmen der ersten urkundlichen Erwähnung Reiselfingens, die das ganze Jahr über Akzente setzten. Dennoch schaut der Ortsteil schon in die Zukunft.

  • 2018 ein prägendes Jahr: Tradition ist es in Reiselfingen, das vergangenen Jahr mit den Ortschaftsräten, Gemeindebediensteten, Jagdpächtern und den Bürgern gemeinsam Revue passieren zu lassen und das bürgerschaftliche Engagement zu würdigen. Das Jahr 2018 war geprägt durch die 800-Jahrfeier, die auch Schirmherr Bürgermeister Tobias Link nach Reiselfingen rief. Vieles hatte man sich für das Jubiläumsjahr vorgenommen, welches auch in vielen Jahren noch in Reiselfingen selbst und in der Region in aller Munde sein wird. "Doch ohne das große bürgerschaftliche Engagement hätte man ein solches Event-Jahr nicht durchführen können", würdigte Ortsvorsteher Martin Lauble. "Die Vielfalt unserer Veranstaltungen hat gezeigt, wie facettenreich und innovativ eine Dorfgemeinschaft sein kann, wenn alle mit Optimismus und Engagement an einem Strang ziehen", sagte Lauble weiter. In einem Film hat Berthold Oschwald alle diese Ereignisse festgehalten, angefangen vom Neujahrsempfang mit der Urkundenübergabe, dem Patrozinium mit Erzbischof Stephan Burger, der Rocknacht, dem Mittelalterspektakel, der Geologie zum Anfassen bis hin zur offenen Bühne. "Das Jahr 2018 wird in die Geschichte eingehen", da waren sich Martin Lauble und sein Stellvertreter Willi Frey einig.
  • Stelen-Aktion: Eigentlich schade, dass man die Anzahl der Stelen in Reiselfingen auf 800 gesetzt hatte, um ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen. 700 Stelen wurden erreicht und eigentlich hätte dies auch für einen Eintrag gereicht. "Doch auch wenn dieses Ziel verfehlt wurde, ist die Stelen-Aktion als nachhaltiger Erfolg zu bezeichnen", so Lauble. So bekam Reiselfingen ein neues Gesicht, zeigen die Stelen doch die Kreativität und auch das handwerkliche Geschick der Bürger. Zum Jahresende wurde von den Mitgliedern der Stelenwerkstatt ein Stelenbuch herausgebracht.
  • Reiselfinger Kanone: Welcher Ort kann schon von sich behaupten, eine eigene Kanone und einen eigenen Kanonier zu haben. In Reiselfingen schoss Thomas Engesser das Jubiläumsjahr lautstark ein und am 31. Dezember ebenso wieder aus. Hoss, wie Engesser genannt wird, hatte erfolgreichen einen Böllerlehrgang absolviert um die Tradition des Böllerschießens in Reiselfingen wieder zu reaktivieren.
  • Brunnenpflege: Die Geschichte Reiselfingen ist durch die Dietfurt aus stark mit Brunnen verbunden. Hier mussten die Pferde getränkt werden. Für die Brunnenpflege setzten sich Oskar Stähler und Christel sowie Karl Vogt ein. Ferner hat sich Christel Vogt in der Kirchengeschichte und in der Stelenwerkstatt mit eingebracht. Auch die Jäger engagieren sich aktiv für die Dorfgemeinschaft. "Dank gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben und dies sind sowohl die Vereine, als auch der Festausschuss, Förderverein und die Sponsoren", sagte Lauble abschließend.