Sichtlich überwältigt nahm der scheidende Ortsvorsteher Helmut Wölfle die Danksagungen von Ortsvorsteherin Annette Hilpert, Bürgermeister Tobias Link, den Dittishauser Vereinen und Bürgern und seinen Ortsvorsteher Kollegen im fast voll besetzten Haus des Gastes entgegen.

  • Lied würdigt Engagement: Ein Hoch auf Dittishausen, ein Hoch auf Helmut Wölfle, so könnte man diesen Liedbeitrag mit der Gitarre der neuen Ortsvorsteherin Anette Hilpert beschreiben. „Vom Hagebutzenberg kommen wir und sagen Danke Dir“, hieß es in ihrem Song, der die Arbeit ihres Vorgängers würdigte. Dies unterlegte Bürgermeister Tobias Link mit Zahlen. So wurde der mittlerweile 70-jährige Helmut Wölfle am 12. Juni 1994 in den Ortschaftsrat gewählt, am 2. Februar 2006 zum stellvertretenden Ortsvorsteher und ab 2009 bis jüngst hatte Helmut Wölfe die Geschicke seiner Heimatgemeinde als Ortsvorsteher in der Hand. Einmal wöchentlich, so erzählte Bürgermeister Link, sei Wölfe im Löffinger Rathaus erschienen, um direkt vor Ort die Anliegen bei den einzelnen Verantwortlichen anzusprechen.
Eine Abteilung des Musikvereins, mit Nachwuchsmusikern bestückt, übernahm die musikalische Begleitung der Abschiedsfeier für Helmut Wölfle.
Eine Abteilung des Musikvereins, mit Nachwuchsmusikern bestückt, übernahm die musikalische Begleitung der Abschiedsfeier für Helmut Wölfle. | Bild: Gerold Bächle
  • Dittishausen geprägt: Helmut Wölfle, der bis zum Eintritt in die Rente als Disponent tätig war, hat Dittishausen geprägt. So ist Dittishausen heute mit schnellem Internet versorgt. Egal ob für die Straßensanierungen, für das neue Hallenbad, Freibad oder das Haus des Gastes – Helmut Wölfe hat sich überall aktiv eingesetzt. „Sein Herz schlug für die Vereine und die Feuerwehr„, wie Alexander Maier erklärte. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses und das neue Feuerwehrfahrzeug, Kegelstube, die Aufnahme der Pelznickel in die aktive Vereinswelt, der Umbau des Schützenhauses, die Aktivitäten beim Sportverein, die Unterstützung der Geißenzunft, der Taborhexen, der Landfrauen oder auch des Musikvereins, der die Abschiedsfeier musikalisch begleitete, die Mitgliedschaft beim Sozialverband VdK, das Engagement für die Weiler Kapelle oder das Leiterwagenfest, seien hier auch zu nennen. Ein Nein hätte es nie gegeben, sondern Wölfle hätte immer nach einer Lösung gesucht, so Alexander Maier.
  • Dittishausen sagt Danke: Eine besondere Verbindung hatte Helmut Wölfle zu den Kindern und Jugendlichen. Zwar waren die kleinen Dittishauser nicht vor Ort, doch die Leiterin des Kindergartens Dittishausen, Veronika Koppenhöfer und Cornelia Wölfe hatten das Abschiedsgeschenk mitgebracht. Ein Sonnenschirm, der von den Kindern bemalt wurde. Die Kommunikation, so wurde in den Abschiedsreden klar, sei für Helmut Wölfe immer ein wichtiger Schritt gewesen. Die Anwesenheit bei allen Vereinen bei Versammlungen und Auftritten war für Wölfle selbstverständlich.
  • Kollegen verabschieden sich: Auch seine politischen Weggefährten, die Ortsvorsteher Manfred Furtwängler, Martin Lauble, Petra Kramer und Elmar Fehrenbach sagten ihrem Ortsvorsteher-Kollegen „Adieu“. Wölfe sei im Kreis der Ortsvorsteher immer der ruhende Pol gewesen, aber auch ein wichtiger Ansprechpartner und Weggefährte, so Manfred Furtwängler.
  • Wölfles Schlusswort: „Dieser Rahmen hat all meine Vorstellungen gesprengt und ich bin überwältigt und dankbar“, so Helmut Wölfle, der sich nach 25-jähriger kommunalpolitischer Arbeit von dieser Bühne verabschiedete. Mit dem Badner Lied und starkem Applaus wurde diese beeindruckende Abschiedsfeier für den Macher Wölfle aus Dittishausen beendet.