Nichts zu beanstanden gibt es bei der Feuerwehr Unadingen, die mit 47 Männern, darunter ein Zugführer, sieben Gruppenführer, 19 Atemschutzträger, neun Maschinisten und zwei Gerätewarten, sowie 34 Mann in der Altersmannschaft, gut aufgestellt ist. Lediglich der Platzmangel ist für die Abteilungswehr ein Problem, doch dem soll bald abgeholfen werden. Bürgermeister Tobias Link bestätigte in der Hauptversammlung, dass die Stadt die Wehren so gut wie möglich ausstatte und das neue Feuerwehrgerätehaus bereits auf dem Weg sei. Wie wichtig dieses ist, unterstrich Abteilungskommandant Patrick Oschwald, der tatkräftige Unterstützung vom Gesamtkommandanten Bernd Schwörer und vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Gotthard Benitz bekam. Gerade die ständig erweiterten Einsätze fordern den Wehren alles ab, davon ist auch Bürgermeister Link überzeugt. Im vergangenen Jahr rückte die Wehr zehn Mal aus, unter anderem zu Unfällen auf der B 31 und zu einem größeren Brand in Löffingen.

Hinzu kommen Brandschutzerziehungen in der Schule, die Teilnahme an den kirchlichen Veranstaltungen, sowie auch die Herrichtung des Wanderwegsabschnitts.

Aktiv ist die Wehr in Sachen Fort- und Weiterbildung. So absolvierten Jan Engesser, Andreas Greifenberg und Jeremias Fesenmeyer den Atemschutzlehrgang, Benjamin Kramer und Ralf Weber den Maschinistenlehrgang, Andreas Greifenberg absolvierte den Jugendgruppenleiterlehrgang und Wolfgang Egy legte das bronzene Leistungsabzeichen ab. Die drei Brüder Timo, Fabian und Simon Koßbiel sind in der Jugendfeuerwehr aktiv.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen rundeten die Versammlung ab. Das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre ging an Zugführer Patrick Oschwald, der seit 2012 Abteilungskommandant ist und zuvor seit 2005 Adjutant war. Von 2007 bis 2012 hatte Gruppenführer Frank Neugart den Posten des stellvertretenden Abteilungskommandanten inne. Von 2007 bis 2012 setzte Volker Oschwald als Abteilungskommandant ein Zeichen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Philipp Schwörer, Maschinist und Mitglied im Ausschuss, sowie die Truppführer Patrick Sättele, Harry Wehinger-Sättele und Marco Gutekunst und auch Truppmann Burghard Koßbiel durfte sich über diese Auszeichnung freuen.