In die Mitte des Jubiläumsjahres 1200 Jahre Löffingen hatte man bewusst das viertägige Bürgerfest gesetzt. Vier Tage wollte man die geballte Kreativität der Stadt präsentieren, ein Fest für alle Generationen, für Einheimische und Fremde anbieten. „Die Bilanz war mehr als gut, denn die Löffinger identifizieren sich mit ihrem Städtle. Ich bin sehr glücklich darüber, dass nicht nur die Kernstadt, sondern die Gesamtstadt Großartiges geleistet hat“, sagte am Mittwoch Bürgermeister Tobia Link.

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Dass am Ende alkoholisierte Jugendliche für Randale sorgten, sei umso bedauerlicher, da die Vereine am Bürgerfest sehr wohl den Jugendschutz eingehalten hatten. „Doch die Jugendlichen hatten den Alkohol selbst mitgebracht“, informierte Stadtmarketingleiter Karlheinz Rontke. Trotzdem verlief laut Rontke das viertägige Fest mit den vielen Gästen reibungslos, zumal auch die Polizei und Security präsent war.

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„Der Freitag übertraf alle Erwartungen. Die Stadtmusik und die beteiligten Vereine und Personen toppten alles bisher Dagewesene“, so der Bürgermeister. Nicht vergessen dürfe man die Vorbereitung der Technik und den Bühnenauf- und Abbau, denn das gesamte Equipment musste bereits am Dienstag in Basel sein“, informierte Karlheinz Rontke. Sorgen bereitete dem Kriesenstab mit Bürgermeister Link, Feuerwehr, Polizei, Veranstaltungstechnik, Sicherheit und Eventagentur die Gewitterfront, die über Löffingen zog. Ständig sei man mit dem Wetterdienst in Verbindung gewesen. Zwar hatte man eine Ausfallversicherung abgeschlossen, doch wollte man den Gästen das Event nicht vorenthalten. So war es Karlheinz Rontke vorbehalten – zumal sich der Einlass verzögerte – die Gäste mit Regencapes und Hut auszustatten.

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Hätte es weiter gewittert, wären im Bauhof und bei der Spediton Mayer die Hallen zur Verfügung gestanden. Aufgrund des Wetters fehlten die Einnahmen an der Abendkasse. Die Gesamtausgaben für das Open-Air-Konzert lagen laut Rontke bei 180 000 Euro, die trotz rund 50 Spendern nicht finanziert werden konnte. „Wir rechnen am Ende des Jubiläumsjahres mit einem Defizit von 20 000 Euro“, so Bürgermeister Link. Dies hatte man im Haushaltsplan schon so verankert.

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„Ein solches Jubiläum muss auch gebührend gefeiert werden“, sagte Link. Das Jahresjubiläum mit dem großen Kreistrachtenfest und dem Zapfenstreich sei eine gelungene Werbung für das Baarstädtchen. Gerade die Show- und Musikaktionen auf den Bühnen und das Feuerwerk lockten auch viele Fremde ins Städtle.