Mit dem Dreiakter „Der verschwundene Eber“ aus der Feder von Bernd Kietzke knüpft die Unadinger Theatergruppe an die Tradition der Weihnachtstheater an. Aufgeführt wird die Komödie um den Alltag in einer Bauernstube am Samstag, 15. Dezember, 20 Uhr, in der Unadinger Bürgerhalle.

Bereits seit Wochen ist die Probenarbeit mit dem elfköpfigen Ensemble in vollem Gange, wobei die langjährige Regisseurin Carola Netz bei den Schauspielern auf bewährte Kräfte setzen kann. Zur Truppe gehören Martin Netz, Walburga Koßbiel, Sven Egy, Heinrich Oschwald, Uschi Engesser, Franziska Netz, Martina Egy, Jasminka Wenzinger, Andreas Egy, Lukas Dieterle und Isabel Oschwald.

Die neue Inszenierung der Unadinger Theaterspieler verspricht hohen Unterhaltungswert und tierischen Krimispaß, wie man bei den Proben unschwer erkennen kann: Bruno ist verschwunden! Bruno ist nicht irgendwer, sondern ein preisgekrönter Zuchteber und der ganze Stolz von Bauer Hans Gruber, Schweinezüchter mit Leib und Seele. Der verdächtigt der Untat sofort seinen Nachbarn und Konkurrenten Josef Borg. Obwohl die Kinder der beiden einander versprochen sind, haben die zwei Sturköpfe absolut nichts gemeinsam. Die Vermittlungsversuche der genervten Ehefrauen bringen da nur wenig.

Das Chaos, das durch das übereifrige Hofpersonal angerichtet wird, dient dem herbeigerufenen Polizisten und der misstrauischen Versicherungs-Spürnase Matthias Becker nur bedingt zur Aufklärung. Was zuerst nach einer Routine-Angelegenheit aussieht, entpuppt sich zu einer völlig verdrehten Entführungsgeschichte. Für die von der Versicherung in die Provinz straffersetzte Rosa Porculus bleibt dies der erste Fall, bei dem sie in die Vollen gehen kann. Wie die dubiose Geschichte weitergeht, dürfen die Besucher mit Spannung erwarten.

Veranstalter sind die Unadinger Landfrauen und der Kirchenchor. Kinder und ältere Mitbürger können am Samstag, 15. Dezember, um 14 Uhr die Hauptprobe besuchen. Die Aufführung am 15. Dezember beginnt um 20 Uhr.