Fußball ist eine der gefragtesten Sportarten im Ösch. Fußballkenner sind nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch an jedem Stammtisch zu finden. Doch dass hinter dem Fußball eine engagierte ehrenamtliche Nachwuchsarbeit steckt, wie beim FC Löffingen, wird oft verdrängt. „Der Nachwuchs stellt die Spieler von morgen“, lautet die Devise von Jugendleiter Michael Wetterer.

Allerdings bedarf es nicht nur Jungs und Mädchen, welche die Leidenschaft am Fußballspiel haben, sondern auch zahlreicher ehrenamtlicher Helfer wie Trainer und Betreuer. Während bei den Aktiven und Jugendlichen vor allem Technik und Taktik auf dem Trainingsplan stehen, müssen die Trainingseinheiten bei den Kindern kindgerecht aufgebaut werden. Hier dürfen nicht alleine die Siege im Vordergrund stehen, sondern die Freude an der Bewegung und dem gemeinsamen Spiel.

Der FC Löffingen ist federführend bei den Spielgemeinschaften der Vereine FC Löffingen, SV Unadingen, FC Reiselfingen und SV Dittishausen. „In der A- bis D-Jugend spielen 117 Spieler, die von 24 Trainern und Betreuern gecoacht werden“, informiert Michael Wetterer. Hinzu kommen noch 53 Kinder der E- bis G-Jugend des FC Löffingen, die neun Trainer und Betreuer haben. Trainer und Betreuer zu finden sei nicht einfach, denn diese ehrenamtliche Arbeit erfordert einen erheblichen Zeitaufwand, angefangen von den Trainings bis hin zu den Spielen und Turnieren.

Um den großen Nachwuchsbetrieb auch zu finanzieren, sind die Nachwuchsspieler mit ihren Eltern, Trainer und Jugendausschuss am Städtlefest, beim Christbaumverkauf oder bei der Altpapiersammlung anzutreffen. Bei den jüngsten Altpapiersammlungen wurden der Nachwuchs von den Aktiven unterstützt, ebenso von zahlreichen Firmen, welche ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Es sind gerade die Spender und Gönner welche mit für den Erfolg der Nachwuchsarbeit stehen. „Für die Kinder und Jugendlichen sind neue Trikot schon wichtig, mit ihnen können sich die Nachwuchsspieler mit dem Verein identifizieren“, sagt Wetterer.

Das Ziel für das kommende Vereinsjahr ist klar gesteckt – Trainer und Betreuer, dazu Patenschaften von den aktiven Spielern. „Es ist eine große Motivation, wenn Spieler wie Gaudig, Osek, Kaufmann, Weißenberger, Hirschbolz, Schuler und Hoheisel ein bis zweimal pro Monat in einem Training mit dabei sind“, freut sich der Jugendleiter. Nicht zu unterschätzen sei der Fahrdienst, der ohne Elternarbeit einfach nicht möglich sei.

Die Bildung einer Spielgemeinschaft mit den Ösch-Fußballvereinen hat sich bewährt. „Hier gehen die Jugendleiter Jessica Lauble vom FC Reiselfingen, Jörg Rosenstiel vom SV Unadingen und Claus Hilpert SV Dittishausen mit gutem Beispiel voran“, so Wetterer.