Die Chorgemeinschaft Dreiklang gehört zu den Kulturträgern der Region. Deutlich wurde dies auf der Jahreshauptversammlung, bei der die beiden Bürgermeister Tobias Link aus Löffingen und sein Kollege Josef Matt aus Friedenweiler dies mehrfach unterstrichen. So sind die Sänger bei weltlichen und kirchlichen Anlässen im Einsatz und bereichern vor allem mit ihren Konzertauftritten die Kulturlandschaft.

27 Sänger aus drei Vereinen

Dabei sind die 27 Sänger aus den Männergesangvereinen Löffingen, Seppenhofen und Rötenbach teilweise schon im höheren Alter, Nachwuchs ist kaum zu finden, so der geschäftsführende Vorsitzende Josef Knöpfle. „Das Singen ist keine Frage des Alters“, kommentierte der Chorleiter, allerdings bedürfe es Gästesänger um das anspruchsvolle und vielfältige Niveau bei Konzerten halten zu können.

Auf Gastsänger angewiesen

Auf Gäste kann die Chorgemeinschaft immer wieder zurückgreifen. Neben den 48 Proben standen acht Auftritte und kameradschaftliche Veranstaltungen an. Die Aktivitäten, bei denen sicherlich das Herbstkonzert der Höhepunkt ist, schilderte Schriftführer Hans-Friedrich Paul. Drei Vereine, drei Kassen: Während Hugo Satler vom MGV Seppenhofen lediglich über ein Jahresplus von 16 Euro berichten konnte, hatte der MGV Rötenbach ein gutes Plus in der Kasse.

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Seit 27 Jahren sind die Rötenbacher am Bachfest aktiv, was sich in der Kasse niederschlägt. „Allerdings war dies das letzte Bachfest“, so Josef Knöpfle, was Bürgermeister Josef Matt sehr bedauerte. Singen werden sie auf jeden Fall weiter, versprach Knöpfle, zumal man mit Chorleiter Arnd Peter einen echten Glücksgriff getan habe. 2007 wurde Dreiklang gegründet, seit Beginn bis 2015 war Bruno Krämer der Chorleiter. Als dieser erkrankte, musste ein Nachfolger her.

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Mit Arnd Peter aus St. Peter fand man einen, der „uns mitnimmt und uns begeistert“, so Josef Knöpfle. Dass auch noch die Proben Spaß machen können, zeigten Hugo Satler, der immer da war, und Egon Burger, der nur einmal fehlte.