Einen unterhaltsamen und informativen Nachmittag erlebten die 46 Teilnehmer (93 waren eingeladen) beim Reiselfinger Seniorennachmittag. Erstmals war der Jahrgang 1951 eingeladen und dieser Jahrgang kam in doch großer Anzahl. "Trotz der elf Todesfälle und nur vier Geburten blieb die Einwohnerzahl 2016 mit 560 konstant", erklärte Ortsvorsteher Martin Lauble. Er hatte nicht nur die Statistik mitgebracht, sondern sorgte mit seiner Bilderschau, vor allem mit den Bildern von damals, für viel Gesprächsstoff. Traditionell sorgt der Kindergarten für Spiel und Spaß bei den Omas und Opas. So hatte Julia Bröde mit ihrem Team ein erfrischendes Singspiel für die Kinder und Senioren vorbereitet. Regina Klappan hatte außerdem vier Musikzöglinge mit dabei, die für ein kleines Flötenkonzert sorgten. Den Reigen der Vorführungen setzten Lisa Engesser und Fabian Riedlinger mit ihrem heiteren Vortrag fort. Auch Bürgermeister Tobias Link ließ es sich nicht nehmen, die Reiselfinger Senioren zu besuchen und über die Arbeit zu berichten. Vorgestellt wurde der Umbau des Rathaus, das schnelle Internet und auch die Maßnahmen und die Bauplätze in Reiselfingen, um dem Ortsteil seine Liebenswürdigkeit zu erhalten. Das schnelle Internet spielt auch hier eine große Rolle. Über die Leitungsführung vom Ortseingang Richtung Seppenhofen gibt es schon Pläne. Die erste Stufe sei die Glasfaser an die Verteilerkästen zu bringen und dann zunächst die Häuser an dieser Strecke zu versorgen.

Für das Kuchenbüfett sorgten die Landfrauen und der Ortschaftsrat. Der stellvertretende Ortsvorsteher Willi Frey sorgte für den Fahrdienst, so dass jeder zum Seniorennachmittag kommen konnte.

Das Großereignis wird die 800-Jahr-Feier sein, die im kommenden Jahr gefeiert wird. Hier bat Martin Lauble die Senioren, sich doch mit einzubringen. Gerade die Erfahrung und das Wissen der älteren Generation um die Vergangenheit seien ein hohes Gut, das es gelte auch für die Zukunft zu erhalten. Die Vorbesprechungen haben schon zahlreiche kreative Ideen zu Tage gefördert.