Im Alter von 97 Jahren verstarb im Altenheim in Löffingen Johann Fehrenbach. Er hinterlässt sechs Kinder, sieben Enkelkinder und sechs Urenkel. Der Verstorbene war in Löffingen und in der Region kein Unbekannter, er war ein Mann des Ehrenamts und vor allem auch eine Frohnatur. Aufgewachsen im Maienland, übernahm er schon in jungen Jahren Verantwortung für die elterliche Landwirtschaft, da sein Vater in jungen Jahren verstarb. Mit 19 Jahren wurde der Verstorbene von der Wehrmacht eingezogen, kam 1945 aus französischer Gefangenschaft zurück. 1947 heiratete er Frieda Heckle, die im Jahr 2013 verstarb. Sie stand ihrem Mann immer zur Seite.

Johann Fehrenbach war ein echter Löffinger und ein Mann der Natur. So engagierte er sich mannigfach ehrenamtlich für seinen Heimatort, er liebte aber auch die Arbeit im Wald. Von 1974 bis 1984 war er als Gemeinderatsmitglied der FDP/FW für manche zukunftsweisende Entscheidung mitverantwortlich. 20 Jahre lang war er Leiter des landwirtschaftlichen Absatzvereins (der Raiffeisen Warengenossenschaft) im Laden und Lager an der Kirchstraße tätig. Hier gab es nicht nur landwirtschaftliche Produkte, sondern auch manchen Rat und Tipp des Experten. Viele Jahre war er für die Breisgau-Milch auf den Höfen unterwegs, um Milchproben zu ziehen. Außerdem kannte man in als Strom- und Wasserableser für die Stadt Löffingen. Dazu engagierte er sich viele Jahre als Feuerwehrmann.

Wo Not am Mann war, da war auch Johann Fehrenbach, so auch beim Auf- und Abtrieb der Tiere auf die Jungviehweide. Aufgrund der Corona-Krise und den geltenden Distanzregeln wurde Johann Fehrenbach im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Löffingen beigesetzt.