In der Corona-Krise ist Solidarität gefragt, die in Löffingen vorbildlich praktiziert wird. Neun junge Menschen etwa wollen ihre Hilfe beim Einkaufen für Ältere einbringen, damit diese nicht aus ihren Wohnungen müssen. „Wir werden natürlich Handschuhe tragen und den Senioren nicht zu nahe kommen“, informiert Laura Straetker. Auch zahlreiche andere haben sich bei SKverbindet gemeldet oder haben auf Facebook ihre Hilfe angeboten. So der ehemalige Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel (Einkaufen, Fahrdienst), Mario Blümel, der zusätzlich noch PC-Hilfe anbietet und Claudia Schärmer, die noch Kinderbetreuung und Haustierhilfe offeriert. Auch der DRK-Sozialdienst in Unadingen (da der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt ist) kümmert sich um die Einkäufe.

In der Corona-Krise gibt es viele Menschen, die sich für andere engagieren wollen. Vor allem Einkaufen, Kinderbetreuung, Fahrdienst oder auch Tierbetreuung werden angeboten.
In der Corona-Krise gibt es viele Menschen, die sich für andere engagieren wollen. Vor allem Einkaufen, Kinderbetreuung, Fahrdienst oder auch Tierbetreuung werden angeboten. | Bild: Silvia Bächle

Nun möchte Bürgermeister Tobias Link durch die Stadtverwaltung den Aufbau einer Börse anbieten, um die Nachbarschaftshilfe zu strukturieren. Menschen, die Hilfe brauchen und Menschen, die Hilfe anbieten, können sich beim Bürgerbüro melden unter der Telefonnummer 07654/8020 oder E-Mail hettich@loeffingen.de. „Was uns verbindet ist, ist Wille etwas zu machen und zu helfen“, so Link in seinem Aufruf.

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Die 20-jährige Studentin Laura Straetker, die 21-jährige Auszubildende Reiseverkehrsfachfrau Antonia Hauger, der 20-jährige Sandro Hermann, der 19-jährige Auszubildende zum Industriemechaniker Phillip Walter Mariani (alle aus Löffingen), die 17-jährige Phyllis Self, Krankenschwester aus Bachheim, der 22-jährige Aaron Thorwirth aus Dittishausen, der 21-jährige Fabian Wiedner aus Neustadt, die 15-jährige Schülerin Alyssa Richter aus Döggingen und die 16-jährige Chris Mae Krachenfels aus Donaueschingen möchten vor allem älteren Menschen helfen, um für sie Einkäufe zu erledigen. Geplant ist dabei ein möglichst kontaktloser oder kontaktarmer Umgang. „Wenn ich an meine Oma denke, die mir sehr nahe steht, dann muss man älteren Menschen einfach helfen“, so Laura. Sie ist unter 0173/577 3956 erreichbar.

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SK verbindet

Wer kann mir erklären, wie ich über mein Handy ein Videotelefonat mit den Enkeln führe? Wer kann mir ein paar Lebensmittel mitbringen? Diese Fragen stellen sich derzeit für viele Menschen in unserer Region. Zugleich gibt es bei uns vor Ort zahlreiche Personen, die gerne helfen wollen. Beide Seiten bringt der SÜDKURIER mit dem neuen Angebot „SKverbindet“ zusammen. Auf einer Internetseite können Hilfswillige anbieten, wo sie mit anpacken wollen. Die Kontaktdaten veröffentlichen wir dann, so dass sich Hilfesuchende direkt an Nachbarn werden können. Das Angebot ist komplett kostenfrei und basiert auf der Idee des Ehrenamts. Wer Hilfe braucht oder Hilfe leisten will, liest über das Angebot des Medienhauses im SÜDKURIER oder auf www.skverbindet.de.