Das Zeitalter des schnellen Internets ist auch im Baarstädtchen Löffingen angekommen. Das Glasfasernetz ist betriebsbereit. Die Stadt und die Firma Stiegeler IT laden zu Beratungsgesprächen ein, das letzte ist nun am Freitag, 28. Juni.

  • Die Vorbereitungen: 2017 wurden in Löffingen die Weichen für die Versorgung und Instandhaltung des neuen Netzes gestellt. Mit dem Schönauer Unternehmen Stiegeler IT als Netzbetreiber an der Seite verfügt die Stadt über ein FTTC-Netz, flächendeckend ist die Versorgung über VDSL möglich. Vom Bauhof Löffingen aus geht das Signal über das Glasfasernetz entweder direkt ins Haus oder an die Verteilerkästen. Bei Straßenarbeiten wurden schon die Leerrohre gelegt.
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  • Anbieterwechsel: Wer in Zukunft über das schnelle Netz surfen, telefonieren oder auch fernsehen möchte, benötigt einen Anbieterwechsel. Die Firma Stiegler IT hat dazu bereits in den Ortsteilen Beratungsgespräche angeboten, auch in der Kernstadt. Als nächster Termin wird der 28. Juni morgens im Bürgerbüro, nachmittags auf dem Wochenmarkt angeboten, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Seit Sommer 2018 kann die Netzbetreiberfirma Stiegeler in Löffingen und den Ortsteilen – abhängig von der Vertragslaufzeit des aktuellen Anbieters – die neue Versorgung anschließen.
  • Verschiedene Möglichkeiten: Die Haushalte haben verschiedene Möglichkeiten, sich an das Glasfasernetz anschließen zu lassen.
  • FTTH: Optimal ist die Anbindung direkt ans Glasfasernetz per FTTH-Anschluss (Fibre to the Home). Diese Anschlüsse wurden im Stadtgebiet und in den Ortsteilen angeboten, wo die Hauptleitung des Glasfasernetzes (Backbone) verläuft.
  • FTTB: (Fibre to the building). Hier wird oder wurde bereits das Glasfaserkabel bis ins Gebäude oder in die Wohnung verlegt. Bei diesem Anschluss werden die Daten nahezu verlustfreie und mit einer hohen Geschwindigkeit von bis zu 200 MBit/s übertragen. Gewerbetreibende können ohne Probleme bis zu 1 GBit/s beziehen. Die spezielle interne Hausverkabelung, die in Verbindung mit einem Glasfaser-Hausanschluss notwendig ist, kann ein Elektriker umsetzen.
  • FTTC: Eine Stufe darunter ist die sogenannte FTTC Versorgung (Fibre to the curb), dies bedeutet Verlegung von Glasfaser bis zum Verteiler und von dort über die bestehenden Kupferleitungen bis ins Haus. Auch dies bringt dem Nutzer Vorteile, sind doch nun bis zu 50 MBit/s möglich. Jeder, der einen herkömmlichen DSL-Anschluss hat, kann diese Anschlussart nutzen, ohne neue Verkabelungen installieren zu müssen. Lediglich ein moderner Router (VoIP-fähig) ist erforderlich.
  • Fernsehprogramme: Das Schönauer Unternehmen Stiegeler bietet über den FTTC- oder FTTH-Anschluss auch Fernesehen. Dieses Angebot wird mit der Übertragungstechnologie IPTV übertragen. Das Fernsehsignal wird hier über den Internetanschluss übermittelt. Dies bringt nicht nur eine hohe Bildqualität, sondern auch Zusatzfunktionen, wie zeitversetztes Fernsehen oder Streamingdienste. In der Regel bedarf dies keiner gesonderten Verkabelung.
  • Doppelt abgesichert: Die Glasfaser kommt eigentlich von Blumberg her. Wenn dieser Weg ausfallen sollte, kann auf einen Zweitweg zurückgegriffen werden. Der Glasfasernetzverteiler wurde von der Firma Maier aus Löffingen am Gebertsaal gesetzt, der später auch für die FTTB/FTTH Versorgung in diesem Gebiet benötigt wird. „Über die Strecke Löffingen-Bonndorf laufen Geschwindigkeiten im Gigabit- Bereich sie wird als eine der wenigen Hochgeschwindigkeitsverbindungen über die Wutachschlucht genutzt“, informiert Matthias Ketterer, der Breitband-Experte.

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