Jahresrekord hieß es beim letzten Blutspendetermin des Jahres in Löffingen. 211 Spendewillige waren gekommen, da nur neun Personen rückgestellt werden mussten, konnten am Ende 202 Blutspenden abgenommen werden. Die Bereitschaftsleitung mit Anke Schmieder, Daniela Waldvogel und Markus Kech hatten mit ihrem Team die Vorarbeit geleistet. Vor allem wurde ein großes Augenmerk auf die 13 Erstspender gelegt, um diese rund um die Aktion zu versorgen. Karin Wiechmann sorgte mit ihren Helfern für die Bewirtung.

Mit diesem besten Jahresergebnis wurde in Löffingen bei den drei Blutspendeterminen insgesamt 575 Personen Blut abgenommen, im Mai waren es 194, im Juli 192 Spender, wie in der Statistik von Anke Schmieder zu entnehmen ist.

Die erfordert von den freiwilligen Helfern des DRK Ortsgruppe Löffingen und Unadingen immer einen großen Einsatz. Jüngst war man mit 21 Helfern aktiv. „Dies bedeutet einen Einsatz von zusammen 156 ehrenamtlichen Stunden, die von den Helfern geleistet wurden“, so Anke Schmieder. Seit Anfang 1990 ist die Ortsgruppe Unadingen bei den Löffinger Blutspendeterminen immer mit vor Ort, um die Aktion zu unterstützen.

Die Erfolgsstory Blutspende Löffingen – das Baarstädtchen gehört zu den erfolgreichsten im Kreisverband Freiburg – ruht auf mehreren Säulen. So gibt es seit 2016 die Gruppenspende. Durch gleich zwei Abnahmeteams des Blutspendedienst ist die Wartezeit relativ kurz, die Festhalle ideal sowohl für die Abnahme, als auch für die Parkmöglichkeiten. Das ansprechend dekorierte Buffet mit dem reichhaltigen Speiseangebot und die angenehme Atmosphäre spielen wohl auch eine Rolle. Denn die Blutspender schätzen auch das Verweilen und die Unterhaltung danach. „Wir setzen alles daran, dass sich die Blutspender hier wohl fühlen“, sagt Kassier Manfred Lauble. Täglich würden in Deutschland rund 15 000 Blutspenden benötigt, eine Alternative dazu gebe es nicht.