Sicherlich hätte man sich in Löffingen eine längere Zeit mit Rektorin Saskia Bea gewünscht, die 2016 die Schulleiterposition der Löffinger Grundschule mit Außenstelle Göschweiler übernommen hat. Nun verließ sie das Baarstädtchen, um in ihrer Heimat an der Rosenberg Grundschule in Mühlheim die Leitung zu übernehmen. Schulrat Rainer Beha, Bürgermeister Tobias Link, die Schüler, Lehrer und Eltern sagten Saskia Bea in einer Feierstunde Lebewohl.

Die Zeit in Löffingen zog sich wie ein roter Faden durch die Abschiedsfeier am Mittwoch. Die Schüler hatten diese Zeit in Lied- und Gedichtform mit Dorothea Schlatter in Szene gesetzt.

Bürgermeister Tobias Link sprach von einer intensiven Zeit der offenen Kommunikation. Er bedauerte den schnellen Weggang und hofft nun auf eine längere Besetzung des Schulleiterpostens. „Mit Saskia Bea geht nun die dritte Rektorin in meiner Amtszeit“, sagte Link. Es sei sehr schwer geworden, Lehrer und Schulleiter zu bekommen. Deshalb freue er sich umso mehr, dass Konrektorin Stefanie Meder kommissarisch die Stelle besetzten werde. „Kinder sind ein Geschenk und dies benötigen auch eine gute Schulausbildung“.

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Schulrat Rainer Beha erklärte, dass Veränderungen zum Leben gehören. „Leben heißt leiden, kämpfen und rennen und auch Veränderungen. Diese Veränderung steht nun auch in Löffingen an“. Er dankte Saskia Bea für die reibungslose Zeit mit konstruktiven Lösungen und wünschte Stefanie Meder als kommissarische Schulleitung alles Gute. Im Namen der Lehrer übernahm Dorothea Schlatter die Abschiedsworte, es ginge eine sehr schöne Zeit nun zu Ende, so die dienstältestes Pädagogin. Auch Claudia Benitz, die Ganztagsbetreuerin, und die Elternvertreter Katrin Jehle und Silvia Stratz sagten Danke und auf Wiedersehen.

Sichtlich gerührt nahm Saskia Bea den mehrfachen Dank entgegnen. „Mir tut es leid, aus Löffingen wegzugehen, zumal ich hier, vor allem auch durch Dorothea Schlatter, große Unterstützung erhalten habe“. Auch die Stadt als Schulträger stehe hinter ihrer Schule, was nicht selbstverständlich sei. Gemeinsam habe man vieles erreicht. Die drei Jahre seien sehr intensiv, lehrreich und abwechslungsreich gewesen. An die Stadt hatte sie zum Abschied die Bitte, die Schulsozialarbeit noch mehr zu integrieren.

Mit Beginn des neuen Schuljahrs hat bekanntlich die 41-jährige Pädagogin Stefanie Meder aus dem Glottertal die kommissarische Schulleitung übernommen.