„Wir haben gearbeitet, gefeiert, uns feiern lassen und Großartiges geleistet“, lautet das Fazit des Vorsitzenden Jürgen Drescher bei der Jahresbilanz des Fördervereins Dorfgemeinschaft Reiselfingen. 19 Mitglieder haben am 24. Mai 2017 den Förderverein zur Förderung der Kunst und Kultur in Reiselfingen gegründet. Hintergrund war die 800-Jahr-Feier zu organisieren und auch zu finanzieren. Schriftführerin Melanie Diesperger unterstrich in ihrem Bericht diesen Erfolg, der Reiselfingen weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht habe. „Wir haben schon manche Nachfrage bezüglich unserer Satzung von anderen Orten, welche für ihre Feierlichkeiten ebenfalls einen Förderverein gründen möchten“, so der stellvertretende Vorsitzende und Ortsvorsteher Martin Lauble. „Das Jubiläum war eine großartige und einmalige Sache von allen Reiselfingern und allen Reiselfinger Vereinen“, bestätigte Vorsitzender Jürgen Drescher.

Betrachtet man allerdings die Bilanz von Kassierer Gerald Münzer, so steht an deren Ende ein Minus. Sehr detailliert und nach jeder Veranstaltung aufgeliset, hatte Münzer Ausgaben und Einnahmen gegeneinander gerechnet. „Wir wollten unseren 800. Geburtstag mit unseren Bürgern feiern und kein Geld scheffeln“, so Münzer. Das große Ansehen, das die Reiselfinger für ihr Jubiläumsjahr bekamen, sei für den Förderverein ausreichend, zumal man ja gemeinnützig sei.

Auch nach dem Jubiläum wird sich der Förderverein um die Kultur in Reiselfingen kümmern. Willi Frey würdigte die Arbeit des Fördervereins. Durch die Feierlichkeiten habe sich Reiselfingen ein neues Image und durch die vielfältige Stelenlandschaft auch ein neues Erscheinungsbild erworben.

Bei den geheim durchgeführten Wahlen wurde Martin Lauble als stellvertretender Vorsitzender einstimmig gewählt. In ihrem Amt bestätigt wurden auch Schriftführerin Melanie Diesperger und Beisitzerin Jasmin Werne.

In seiner Position als Ortsvorsteher unterstrich Lauble die Bedeutung dieses Fördervereins, „auch um auf der richtigen Seite zu sein“. Derzeit kann der Verien 26 Mitglieder vorweisen. „Das Ehrenamt lebt in Reiselfingen„, erklärte Guido Kaltenbrunn stellvertretend für die Vereine, allerdings sei es mehr als ärgerlich, wenn es immer mehr Auflagen gebe und auch das Finanzamt diese Arbeit besteure.