Das Ziel von Reiselfingen ist hoch, mit 800 Stelen möchte man bekanntlich im 800. Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung ins Guinnessbuch der Rekorde. Noch haben die kreativen Reiselfinger Zeit, doch bereits jetzt schon bereichern die Stelen das Ortsbild. Vor allem die unterschiedlichen künstlerischen Stelen sind eine Augenweide. Als nächste Großveranstaltung steht das mittelalterliche Spektakel im Juni auf dem Programm.

Doch nicht nur mit diesem Vorhaben möchte Reiselfingen punkten, man wartet auch auf das Schnelle Internet. Zur jüngsten Ortschaftsratssitzung nach Reiselfingen war Christof Rösch vom Stadtbauamt gekommen, um über die neusten Entwicklungen in Sachen Glasfaseranschluss zu berichten. Man habe schon sehr viel bewegt und erreicht, nun sei man dabei, die Verbindung zwischen Löffingen und Unadingen herzustellen. Während die Leerrohre schon alle im Boden seien, müssten nun die Schaltschränke aufgestellt werden, so Rösch. Allerdings gäbe es dort eine Lieferzeit bis Ende Juli. Betreiber des Glasfasernetzes ist bekanntlich die Firma Stiegeler IT. Das Schönauer Unternehmen wird nach dem Ausbau des Netzes durch die Stadt mit einer Internetversorgung die entsprechenden Dienste wie Internet, Telefon und Fernsehen liefern, dazu die Infrastruktur. Stiegeler übernimmt auch die Vertragskündigungen, dadurch können die Rufnummer und E-Mail-Adresse übernommen werden. Ortsvorsteher Martin Lauble riet den Bürgern, sich entsprechend zu erkundigen, um eine rechtzeitige Kündigung durch die Firma Stiegeler zu erreichen.

Erfreulich ist der Zuwachs in Reiselfingen. Hatte man 1987 noch 507 Bürger, so ist die Zahl auf nun 572 gestiegen, nach einem Hoch im Jahr 2012 von 580 Personen. Ortsvorsteher Martin Lauble informierte ferner über die neuen Baulandpreise, die seit März gelten. Derzeit kostet der Quadratmeter in Reiselfingen 70 Euro, hinzu kommt die Erschließung in Höhe von 25 Euro. Für Einheimische gebe es Abschläge, die auf der Löffinger Homepage im Internet zu finden seien. Dies sei eine Steigerung von 13 Prozent. „Wir dürfen die Grundstücke nicht unter dem Bodenwert verkaufen“, sagte Lauble.

Noch in diesem Jahr soll die Außenwand des Schlachthauses saniert werden, ferner die Heizung im Feuerwehrhaus zum Trocknen der Feuerwehrkleidung. Die Plakatwand muss erneuert werden, ein Hydrant am Wernehof muss gesetzt werden und auch die Beschriftung des Rathauses und Feuerwehrhauses realisiert werden.

Probleme gebe es bei der Geschwindigkeitsmessanlage, da der Stromanschluss fehle, so Lauble. Den neuen Treppeneingang vom Friedhof plant man ins kommende Jahr zu verschieben.