Gut gestärkt nach einem Frühstück mit biofair und regionalen Produkten nach Hause gehen und den Sonntag genießen, dieser Wunsch von Stadtmarketingleiter Karlheinz Rontke ging nach dem ersten Fairen Frühstück in Erfüllung. Lediglich die Teilnehmerzahl hätte noch etwas mehr sein können, sie war wohl der Überschneidung mit dem Patrozinium geschuldet. "Wir gehen zu fast allen sonntäglichen Brunchs im Hochschwarzwald", erklärte Werner Hügel aus Rötenbach, "doch solch einen reichhaltigen Brunch und vor allem mit ausgesuchten Produkten, habe ich bisher noch nicht gesehen". Der Weltladen und die Stadt Löffingen hatten getreu dem Motto bio-fair-regional viel aufgeboten, wobei zahlreiche Spender und Helfer ihr Scherflein dazu beitrugen.

Vor allem haben es ihm der Göschweiler Käse und die Haslachhof- Wurstspezialitäten angetan. "Ich war sechs Jahre als Älpler auf einer Alm und habe selbst Käse hergestellt", informierte der Rötenbacher Gast. "Man kann hier vieles Neues einfach mal ausprobieren, wie die Brotaufstriche", freute sich Karlheinz Rontkefreute sich Karlheinz Rontke. Iris Hasenfratz hatte nicht nur diese, sondern auch das gesamte Obst, Gemüse, Müsli, Eier und die gesamten Milchprodukte kostenlos mitgebracht. Auch Bäckereien hatten kostenlos Brotspezialitäten geliefert. Der Weltladen und die Kaffeerösterei aus Seppenenhofen ergänzten mit ihren Produkten das reichhaltige Angebot. Rosemarie Jarvers und Angelus Trautmann hatten Roggen- und Vollkornbrot gebacken, Susanne Rebholz steuerte das Müsli und Helga Zimmermann den Obstsalat bei. Dazu gab es auch Kuchen und Brownes von Irmela Herrenbrück und viele weitere Leckereien von zahlreichen Helfern. Hierzu gehörte auch Alexandra SteinhardtAlexandra , welche mit dem Blumenschmuck die Tourist-Info bereicherte.

Ganz bewusste hatte sich die Lenkungsgruppe der Fairtrade-Town Löffingen mit Irmela Herrenbück, Karlheinz Rontke, Iris Hasenfratz, Kathrin Reppel-Knöpfle, Andrea Wölfle und Ewald Lagenbacher dafür entschieden, den Fairen Brunch nun als Faires Frühstück weiterzuführen. Mit dieser Aktion setzt man auch auf die heimische Landwirtschaft schärft aber auch den Blick in die Dritte Welt.

Der Erlös kommt in diesem Jahr dem Regenwald-Institut aus Freiburg zu, welches sich um den Erhalt des Regenwalds im Amazonas-Gebiet starkmacht.