Die Stadtwerke wollen das Löffinger Nahwärmenetz noch in diesem Jahr von der Rötenbacher Straße bis ins neue Baugebiet Reichberg V erweitern. Dabei soll auch die neue Flüchtlingsunterkunft an der Gösch-weiler Straße an das Netz angeschlossen werden. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Aufträge auf Basis eines Ausschreibungsverfahrens vergeben. Die Tiefbauarbeiten sind in mehrere Lose aufgeteilt. Los Nummer eins umfasst das Verlegen der Nahwärmeleitung in die Conradin-Kreutzer-Straße, die Hebelstraße sowie den Hans-Thoma-Weg und schließt auch Kanalreparaturen mit ein. In diesem Zug sollen auch Strom, Wasser und Nahwärme zur neuen Flüchtlingsunterkunft an der Göschweiler Straße mitverlegt werden. Den Zuschlag für dieses Los erhielt die Firma Hermann aus Furtwangen zum Angebotspreis von rund 531 900 Euro. Die Lose zwei und drei umfassen das Verlegen der Nahwärmeleitung durch den Rosenweg, die Blasiusstraße, die Gallusstraße und einen Teil der Martinstraße bis zur Pirminstraße im neuen Baugebiet Reichberg V. Für die Tiefbauarbeiten in diesen beiden Losen hat die Firma Klumpp aus Offenburg zum Preis von rund 333 900 Euro den Zuschlag erhalten. Der Auftrag für die Lieferung von Stahlrohren ging für rund 119600 Euro an die Firma Isoplus aus Rosenheim, flexible Nahwärmerohre beziehen die Stadtwerke von der Firma Brugg aus Wunstorf zum Preis von rund 11900 Euro. Das Ingenieurbüro Zelsius übernimmt die Planung und Bauleitung für den gesamten Bereich zum Preis von rund 126 100 Euro. Die Arbeiten sollen nach Ostern beginnen und von den beteiligten Firmen parallel ausgeführt werden, erläuterte Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel auf Nachfrage.