Zum 14. September feiert die Wallfahrtskirche Witterschneekreuz das Patrozinium "Kreuzerhöhung", die immer am Sonntag davor mit der Hauptwallfahrt gefeiert wird. Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Gläubige, die allerdings den verkürzten Weg vom Stationenweg zur Wallfahrtskirche, nicht wie üblich von der Stadtkirche aus, nahmen.

Auch die Wallfahrtspredigt von Domkapitular Peter Kohl aus Freiburg zum Thema "Bitte und es wird euch gegeben – von der Not und dem Segen des Gebetes" fand im Witterschneekreuz, nicht in der Stadtkirche statt. Grund der Veränderung war der Schienenersatzverkehr anlässlich der Elektrifizierung der Höllentalbahn, der keine Sperrung der Hauptstraße zulässt.

Voll besetzt war die Wallfahrtskirche, in der Dekan Eugen Dannenberger und Vikar Jan Lipinski den Gottesdienst hielten und anschließend den sakramentalen Segen spendeten.

Die Wallfahrt hat eine uralte Tradition und ist auf die Erlösung eines Pilgers im Jahr 1740 (oder 1735) zurückzuführen. Er hatte sich im Schneesturm verirrt und wurde von Holzfällern gefunden. An diesem Fundort ließ er ein Kreuz errichten, später wurde dies eine offene Schächerhütte, die alte Holzkapelle, bis 1898 die heutige Wallfahrtskirche gebaut (gesegnet) wurde.

Die Wallfahrten beginnen am 1. Mai mit dem Wallfahrtsgottesdienst und der Fahrzeugweihe und enden nach der Lichterprozession am 24. September.