Die Waisen- und Straßenkinder von Burundi können sich freuen, kommt doch eine Geldspende aus dem fernen Löffingen bei der Projektleiterin Maman Dimanche an. Schon der Erlös des faireren Brunchs, welcher aus arbeitstechnischen Gründen vor zwei Jahren zum fairen Frühstück reduziert wurde, wurde einer caritativen Organisation gespendet. Heuer, so informiert Andrea Wölfle vom Weltladen, fließt der Erlös in Höhe von 540 Euro nach Burundi. Auch wenn sich das faire Frühstück, das unter dem Motto bio-fair-regio steht, noch etablieren müsse, seien die ersten Erfolge sichtbar.

„Es kamen zwar nur 34 Personen, doch diese waren begeistert und werden wohl auch in Zukunft kommen und hoffentlich noch weitere Personen mitbringen“, erklärte Marita Moosmann vom Löffinger Stadtmarketing. Gelungen sei es auf jeden Fall, den fairen Gedanken zu schärfen und dabei auch die regionalen Produkte nicht außer Acht zu lassen. Erfreut zeigten sich die beiden Organisatorinnen, dass auch in diesem Jahr wieder Spenden von der Bioecke, dem Haslachhof, der Käserei Spindler, der Bäckerei Schmidt und dem Weltladen kamen, welche das große Angebot bereicherten und zum finanziellen Erfolg beitrugen. Das faire Frühstück wird immer mit einem Vortrag gekoppelt, in diesem Jahr ging es um den fairen Kakao und die faire Schokolade. Anschaulich stellte Birgit Mayer aus Rottweil die fair gehandelte Süßspeise vor, die beim Frühstück zu probieren war.

Löffingen ist Vorreiter in Sachen Fairtrade. Bei der kommenden Leistungsschau im Mai 2020 werde man mit einer „Fairen Messe“ vertreten sein, welche von der Projektgruppe gestaltet werde. Auf dem Weg zur Fairtrade Schule ist die Löffinger Grundschule. Die kommissarische Rektorin Stefanie Meder informierte, dass beim Nikolausmarkt die Schüler der Klassenstufe drei sich mit einem fair-regional-bio Sandwich sich präsentiert hätten.