Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Löffingen wird immer vielfältiger, aber auch schwieriger. Während die Einsätze im Hochschwarzwald zunehmen, nimmt die Zahl der Feuerwehrmitglieder ab. Die Jugendfeuerwehr Löffingen setzt deshalb bei den Kindern an und lädt diese in den Ferien ins Feuerwehrgerätehaus ein.

  • Keine Angst vor der Feuerwehr: Im Notfall rückt die Feuerwehr mit Atemschutzgerät aus, um Brände zu bekämpfen. Ein Anblick dieser "vermummten" Wehrmänner, die manchem Kind Angst einjagt. Doch dies wäre im Notfall kontraproduktiv. Deshalb besuchen die Löffinger Wehrmänner regelmäßig die Kindergärten und Schulen, um Aufklärungsarbeit zu leisten.
  • Informationen und Werbung: Kinder für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern und gleichzeitig noch Informieren, dies hat sich Jugendfeuerwehrwart Markus Müller mit seinem Betreuungsteam zur Aufgabe gemacht. So lud er im Rahmen des Kinderferienprogramms die Kinder ins Feuerwehrgerätehaus ein. Hier – im großen Sitzungssaal – ging es um wichtige Punkte, die kindgerecht und spannend dargestellt wurden. "Was muss ich tun, wenn es brennt?", "Was ist die wichtige Notrufnummer?"," an welche fünf W (wie die Finger einer Hand) muss ich dabei denken?". Voller Eifer waren die Kinder dabei, die dank ihres Namenschildes auch ganz persönlich angesprochen werden konnten. 24 Kinder staunten, als Markus Müller den Atemschutzträger Marc Suttel von seinem Equipment befreite.
  • Ausprobieren und Testen: Nachhaltig ist das Lernen, wenn dabei alle Sinne angesprochen werden. Dies haben sich Markus Müller, Patrick Selb, Marc Suttel und Georg Pfeifer zu eigen gemacht, als es darum ging, den 24 Kindern die Feuerwehrarbeit zu zeigen. Ein spezieller Demo-Feuerlöscher, das Bekämpfen eines Brandes im Allgemeinen, die Besonderheiten eines Fettbrandes oder die Gefährlichkeit der leeren Spraydosen. Dies erstaunte auch das Kuckyteam Regina Deckert und Bettina Riegger, "da können auch wir noch was lernen". Die Explosionen der leeren Spraydosen werden den großen und kleine Besuchern sicherlich nachhaltig im Gedächtnis bleiben.
  • Einmal im Feuerwehrauto sitzen: Ob Junge oder Mädchen, ein Wunsch hatten alle: im Feuerwehrauto sitzen. Dieser Wunsch wurde den jungen Besuchern natürlich erfüllt, und jeder kleine Gast konnte sich als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau fühlen. "Ab zehn Jahren könnt ihr zur Jugendfeuerwehr", warb Markus Müller.
  • Nachhaltige Werbung: Auf eine nachhaltige Werbung dieses Kinderprogramms hofft die Löffinger Jugendfeuerwehr. Im Schulungsraum wurden die kleinen Besucher von Kathrin Kringe – im Kinderwagen hatte sie ihren jüngsten Feuerwehrspross Aurelia mit dabei – mit kulinarisch verwöhnt. Nicht nur mit dieser "Kinderwerbung" macht die Löffinger Jugendfeuerwehr auf sich aufmerksam. Mit großen anspruchsvollen und außergewöhnlichen Fotos warben sie am Bauzaun des Rathauses, leider war der Erfolg nicht so groß wie erhofft, bedauert Markus Müller.