Nun steht er wieder, der Rathausbrunnen vor dem Eingang des Löffinger Rathauses. Tobias Kaltenbrunner und Dominik Benz von der Firma Höcklin waren damit beschäftigt, die einzelnen Teile der Brunneneinfassungen wieder anzubringen. Keine leichte Aufgabe, denn die schweren Granitsteine, die am Haken des Baggers hingen, mussten mit der Flex immer wieder korrigiert werden.

Der Rathausbrunnen mit der Bronzefigur der Ährenleser versinnbildlicht die Blütezeit des Löffinger Kornmarkts. Das Standbild der Ährenleserin hält in der einen Hand eine Sichel, in der anderen ein Büschel mit Ähren.

Der Brunnen, der auch als Schnitterbrunnen bekannt ist, dürfte laut Heimatforscher Rudolf Gwinner, einer der ältesten im Städtle sein und wohl schon bei der Stadtgründung gestanden haben. Auf dem Brunnenstock ist die Jahreszahl 1869 eingearbeitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Während der Sanierungsarbeiten wurde der Schnitterbrunnen entfernt, saniert und auch in seiner Form etwas verändert.

Nun erscheint er breiter, dafür kürzer. Demnächst sollen noch zwei Granit-Bänke mit Holzsitzteilen zum Verweilen am Brunnen einladen. Die eigentliche Kommunikationszone ist auf der unteren Seite des Rathauses. Auf der Fläche von 1400 Quadratmeter werden neun Bäume gepflanzt. Um die gepflanzten Linden kommen noch Rundbänke. Der Wochenmarkt ist hier schon eingezogen. Der obere Rathausplatz wird mit Parkplätzen bedacht.

Das könnte Sie auch interessieren

Für die gesamte Neugestaltung des Rathausplatzes wurden 1200 Quadratmeter Platten in drei unterschiedlichen Breiten aus europäischem, grau-blauem Granit mit geflammter Oberseite in zwölf Zentimeter Stärke verlegt. Eingebaut mit gebundener Bauweise sehen diese Platten nicht nur gut aus, sondern haben eine lange Lebensdauer und hohe Funktionalität.

Die Parkplätze werden mit Kleinpflastern optisch abgegrenzt. Auch die Sonderteile wie die speziell gefertigten Rinnsteine im selben Material und Komponenten für das Blindenleitsystem aus dunklerem Granit sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild.