Schon jetzt wirft Bürgermeister Josef Matt den Hut in den Ring für die kommende Bürgermeisterwahl in Friedenweiler. Beim Neujahrsempfang kündigte der 54-jährige Diplom Verwaltungswirt seine erneute Kandidatur an. „Wenn ich im Sommer noch so gesund bin wie heute, werde ich mich für eine zweite Amtszeit bewerben“, versprach Josef Matt vor zahlreichen Gästen. Denn in seiner Lebensplanung seien 16 Jahre Friedenweiler-Rötenbach vorgesehen, daran habe sich nichts geändert. Er selbst fühle sich in Friedenweiler sehr wohl und auch Ehefrau Ulrike, die wegen der Kinder zwischen Grafenhausen und Rötenbach hin und her pendelt, sei mit dem Vorhaben ihres Mannes mehr als zufrieden.

Vieles hat Josef Matt in seiner ersten Amtszeit erreicht, viele Pläne möchte er noch verwirklichen. Ehrgeiziges Ziel für 2020 ist es, einen Arzt in Rötenbach im neuen Wohnhaus mit Arztpraxis anzusiedeln. Allerdings brauche man hier einen langen Atem, doch er werde intensiv daran arbeiten. Ein weiteres großes Ziel ist es, die brachliegende Fläche des ehemaligen Holzwerks Rötenbach wieder einer neuen Nutzung zuzuführen. Auch hier liefen die Anstrengungen auf Hochtouren, so Matt.

Im Jahr 2012 wurde Josef Matt mit 58 Prozent im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Friedenweiler gewählt. Bei den jüngsten Kreistagswahlen wurde Josef Matt zum zweiten Mal in den Kreistag gewählt. Sein Ziel war sich weiterhin für das schnelle Internet im Hochschwarzwald und für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs auch auf Kreisebene einzusetzen.

Die Bürgermeisterwahl für die Gesamtgemeinde Friedenweiler mit den Ortschaften Rötenbach, Friedenweiler und Kleineisenbach mit derzeit 1977 Einwohnern wird voraussichtlich am Sonntag, 18. Oktober, stattfinden.